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Einer der Bioreaktoren, in denen die Forscher die rostfressenden Mikroben gefunden haben. (© B. Kartal / MPI für marine Mikrobiologie)
Treibhausgas Methan

Kleine Mikrobe, große Bedeutung – rostfressender Mikroorganismus entdeckt

Schon lange hegten Mikrobiologen den Verdacht, dass es diesen kleinen Gesellen geben muss. Doch gefunden haben sie ihn nicht – bis jetzt: Die Mikrobe, die sowohl Methan als auch Eisen „frisst“. Nun haben Forscher einen Mikroorganismus entdeckt, der die Reduktion von Eisen mit der Oxidation von Methan verbindet. Er könnte dadurch eine bedeutende Rolle für die weltweiten Emissionen dieses starken Treibhausgases spielen.

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Das Zittern schränkt Patienten mit Essentiellen Tremor bei alltäglichen Handlungen wie Trinken stark ein. ((c) Klinik für Neurologie/CAU)
Essentieller Tremor

Das Zittern liegt in den Genen

Zu viel Kaffee oder eine aufregende Situation können auch bei gesunden Menschen zu einem fühlbaren und sichtbaren Zittern (Tremor) der Hände führen. Ungefähr jeder hundertste Mensch leidet aber an andauerndem und stärker ausgeprägtem Zittern, was das Krankheitsbild des Essentiellen Tremors (ET) bestimmt.

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Bei einer Formuladiät sind nur wenige Kalorien in Form von speziellen Drinks erlaubt. Eine solche strikte Diät kann das Darmmikrobiom stark beeinflussen, wie eine aktuelle Studie zeigt (Symbolbild). (gemeinfrei, Christina Rumpf)
Ernährung und Darmflora

Diäten können Krankenhauskeim im Darm fördern

Wer mit einer stark kalorienreduzierten Diät abnehmen will, der verändert das eigene Darmmikrobiom drastisch. So fanden Forscher der Charité Berlin heraus, dass bei einer strengen Diät ein bestimmter Krankenhauskeim im Darm verstärkt auftritt und die Nahrungsaufnahme über die Darmwand erschwert. Typische Krankheitssymptome, die sonst von diesem Erreger ausgehen, bleiben dabei anscheinend aus, womit sich mögliche Therapieoptionen für Stoffwechselerkrankungen wie Adipositas oder Diabetes ergeben.

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Dr. Florin Musat am ultrahochauflösenden Massenspektrometer im UFZ. Dieses Gerät ist wichtiger Bestandteil der Technologieplattform ProVIS, die Forschern weltweit die Möglichkeit zu mikroskopischen Einblicken in Zellen und ihre räumliche Anordnung bietet. (UFZ / André Künzelmann)
Rätsel um mikrobiellen Butanabbau

So nutzen Mikroorganismen Butan zur Energiegewinnung

Wie können Mikroorganismen in eigentlich lebensfeindlichen Umgebungen überleben? Ein Schlüssel liegt in einer alternativen Energiegewinnung. Forscher des Max-Planck-Instituts für Marine Mikrobiologie in Bremen und Kollegen am Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) haben einen neuen Weg entdeckt, wie mikrobielle Gemeinschaften den chemisch trägen Kohlenwasserstoff Butan auch ohne Sauerstoff zur Energiegewinnung nutzen können.

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Bildergalerien

Einer aktuellen Studie zufolge beeinflusst Rauchen anders als andere Lebensstilfaktoren weniger die Gehirnstruktur, sondern vielmehr die Gehirnfunktion. (Symbolbild) (gemeinfrei)
Geistige Leistungsfähigkeit und Lebensführung

Lebensstil: Raucher büßen Leistungspuffer ihres Gehirns ein

Viel Sport treiben, wenig Alkohol trinken und nicht rauchen gilt als gesunder Lebensstil. Wie stark sich unsere Lebensführung jedoch auch auf unser Gehirn und die geistige Leistungsfähigkeit auswirkt, hat ein internationales Forscherteam nun untersucht. Warum Raucher z.B. Alterungsprozesse des Gehirns schlechter kompensieren können, wie sich Sport und Alkoholkonsum auf die Gehirnstruktur auswirkt und wie überraschend klar sich darin auch ablesen lässt, wie stark ein Mensch in sein soziales Umfeld eingebunden ist, lesen Sie hier.

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Wenn Pflanzen für längere Zeit überflutet werden, nehmen sie Schaden. Eine Würzburger Forschungsgruppe untersucht, was bei Überschwemmungen in den Pflanzenzellen passiert. (Dorothea Graus / Universität Würzburg)
Pflanzenforschung

Ziemlich sauer – so reagieren Pflanzen auf Überflutung

Pflanzen können zwar nicht hören oder sehen, aber sie nehmen vielfältige Signale aus ihrer Umwelt war. Etwa wenn sie nach starkem Regen im Stauwasser stehen. Dann übersäuern die Zellen durch Sauerstoffmangel, was die Pflanze mit eigenen „pH-Sensoren“ registriert. Wie das funktioniert und wie die Pflanze auf solchen Überflutungsstress reagiert, haben Forscher der Uni Würzburg herausgefunden.

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