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Schnitt durch den Darm: Oberste Zellschicht der Darmwand, sichtbar gemacht durch verschiedene fluoreszierende Proteine (Mausmodell). ((c) Diefenbach/Charité)
Glukosinolate

Darmkrebs: Schutz vor schädlichen Nahrungsbestandteilen

Glukosinolate sind Bestandteile von Pflanzen, zu finden u.a. in zahlreichen Kohl-Arten. Bestimmte Glukosinolate können als Nahrungsbestandteil das Erbgut schädigen und so Krebs verursachen. Doch der Körper ist diesen schädlichen Umweltfaktoren nicht schutzlos ausgeliefert: Forscher der Charité Universitätsmedizin Berlin haben nun einen Mechanismus entdeckt, wie das Immunsystem vor Darmkrebs schützt.

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Seitliche Ansicht des aktiven Zentrums einer bakteriellen Glutaminyl-Zyklase, dem Auslöser vieler bakterieller Infektionen. (Bild: Fraunhofer IZI)
Parodontose

Wirkstoffe gegen Parodontose-Erreger

Zwei Millionen Deutsche leiden an Parodontose. Wird die Entzündung nicht behandelt, droht Zahnverlust. Doch sie steht auch im Verdacht, viele Erkrankungen wie Herz-Kreislaufschädigungen auszulösen. Forscher untersuchen die Wechselwirkungen und entwickelt Wirkstoffe, um die Parodontose-Erreger zu bekämpfen.

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Das aus Abwasser zurückgewonnene, hochwertige Düngemittel Struvit setzt Nährstoffe langsam frei. (Bild: Fraunhofer IGB)
Dünger

Abwasser als Pflanzendünger

Klärschlamm, Abwässer und Gülle sind wertvolle Quellen, aus denen sich Dünger für die Nahrungsmittelproduktion gewinnen lässt. Forscher am Fraunhofer Institut für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik haben jetzt ein chemikalienfreies und umweltschonendes Verfahren entwickelt, mit dem rückgewonnene Salze direkt zu Dünger umgesetzt werden.

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Bildergalerien

Aufbau der Apparatur im Labor (Ausschnitt) (Bild: C. Kaup)
Argon

Argon-Isotop dient zur Altersbestimmung von Wasser

Das man mit Kohlenstoffisotopen das Alter von lebenden und toten Organismen bestimmen kann, ist eine allgemein bekannte Tatsache. Wissenschaftler der Universität Heidelberg nutzen jetzt radioaktive Argonisotope, um mehr über die Entstehung der Ozeane zu erfahren. Hierbei müssen sie vor allem erst einmal das extrem selten vorkommende Argonmolekül finden.

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Münze des Münzherren Konrad Markgraf von Meißen, Prägedatum um 1150 (Fraunhofer IFF)
Neues System erkennt historische Münzen an feinen Details

Scanner in der Historienforschung: Gesichtserkennung für Münzen

Sie gleichen sich wie ein Ei dem anderen: Historische Münzen derselben Prägung sind selbst für Fachleute kaum auseinanderzuhalten – Fälschungen entsprechend schwer zu erkennen. Nun erleichtert ein neu entwickelter Scanner von Forschern des Fraunhofer-Instituts für Fabrikbetrieb und -automatisierung diese Aufgaben. Anhand winziger Gebrauchsspuren identifiziert er jede Münze eindeutig und könnte auch die Echtheit von Gemälden überprüfen.

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