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Forscher der Uni Bonn: Überangebot des Fettmoleküls S1P stört Übertragung von Informationen im Gehirn (gemeinfrei)
Überangebot eines Fettmoleküls

Tödliches Risiko für Nervenzellen

Untersuchungen eines internationalen Forscherteams unter Federführung der Universität Bonn konnten an Mäusen zeigen, dass das körpereigene Fettmolekül Sphingosin-1-phosphat (S1P) fatale Auswirkungen im Gehirn entfalten kann, wenn seine Menge übermäßig ansteigt. Dadurch kann es zu gravierenden Funktionsstörungen bei der Signalübertragung im Gehirn kommen und möglicherweise zur Entwicklung einer Demenz.

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Die ausgezeichnete Methode soll helfen, die Zahl von Tierversuchen zu reduzieren. (gemeinfrei)
Genomdatenvergleich von Mensch und Tier

Forschung zur Reduzierung von Tierversuchen ausgezeichnet

Wissenschaftler vom Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) haben im Dezember für ihre Forschung zur Reduzierung von Tierversuchen den Hamburger Forschungspreis zur Förderung der Entwicklung von Ersatz- und Ergänzungsmethoden erhalten. Die ausgezeichnete Methode basiert auf einer standardisierten, systematischen Datenanalyse von umfangreichen Genomdaten von Tiermodellen wie Maus oder Ratte und den klinischen Daten von Patienten mit bestimmten Erkrankungen.

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Der Löwenzahn hat 24 Chromosomen, das Gänseblümchen verfügt über 18 Chromosomen – Wissenschaftler haben das erste Online-Verzeichnis für Chromosomenzahlen deutscher Pflanzen erstellt. (gemeinfrei)
Erstes Online-Verzeichnis

Pflanzenchromosomen auf einen Klick

Senckenberg-Wissenschaftler haben das erste Online-Verzeichnis zu Chromosomenzahlen deutscher Pflanzen erstellt und damit ein Referenzwerk für die Forschung geschaffen. In der Datenbank befinden sich aktuell über 10.000 Chromosomenzählungen von über 1600 Pflanzenarten. Die Anzahl von Chromosomen gibt Auskunft über die Evolution der Pflanzen und ist ein wichtiges Instrument bei der Arterkennung und dem Schutz der Artenvielfalt.

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Das Molekül Wnt5a ist verantwortlich dafür, dass bei COPD Patienten Strukturen der Lunge (hier dargestellt das Lungenbläschen-Epithel in Grün und Immunzellen in Rot) nicht mehr heilen. (HMGU)
Chronisch obstruktive Lungenerkrankung

COPD – Warum die Lunge nicht mehr heilt?

Bei einer chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) verliert die Lunge der Betroffenen ihre Fähigkeit, Schäden selber zu beheben. Wissenschaftler am Helmholtz Zentrum München, Partner im Deutschen Zentrum für Lungenforschung (DZL), haben nun einen begründeten Verdacht, woran das liegen könnte. In einer aktuellen Publikation machen sie das Molekül Wnt5a dafür verantwortlich.

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