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Ein ungleiches Paar: benachbarte Buchen im hessischen Kelkheim-Eppenhain. Während einer der Bäume gesund ist (r.), hat der andere starke Dürreschäden davongetragen (l.). (Bild: Markus Pfenninger)
Trockenheit im Wald

Gentest für Bäume zeigt deren Dürreresistenz

Die Aussichten: heiß und trocken. Da bleiben so manche Bäume auf der Strecke. Doch was unterscheidet die Verdorrten von denen, die selbst nach zwei Dürre-Sommern wieder in saftigem Grün stehen? Ein Wissenschaftlerteam mit Beteiligung des Senckenberg Biodiversität und Klima Forschungszentrum hat nun einen Gentest entwickelt, der die Dürreresistenz von Buchen bestimmt.

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In über 3.000 Blutproben suchen Forscher nach Biomarkern, die eine Diagnose und sogar Vorhersage von Alzheimer ermöglichen (Symbolbild). (Bild: Ronald Frommann / DZNE)
Diagnose und Vorhersage von Demenzerkrankungen

Die Suche nach den Alzheimer-Biomarkern im Blut

Für den Nachweis einer Alzheimer-Erkrankung analysieren Mediziner das Nervenwasser der Patienten. Um diese belastende Diagnostik-Methode zukünftig zu ersetzen, sucht aktuell ein Forschungskonsortium unter Federführung des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen nach Biomarkern im Blut, die eine verlässliche Diagnose erlauben und sogar eine Vorhersage der Krankheit ermöglichen könnten.

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Die Struktur des Glucagon-Rezeptors (grün) in inaktivem (links) und aktiviertem Zustand (Mitte) vor einer Kryo-Elektronenmikroskopischen Aufnahme. Das grün leuchtende Kettenmolekül stellt das Glucagon-Hormon dar, das nachgeschaltete G-Protein ist violett abgebildet. (Bild: Dr. Daniel Hilger)
Strukturaufklärung von Hormonrezeptor

Was den Anstieg des Blutzuckerspiegels verzögert

Der Zuckerspiegel im Blut geht rauf und runter. Ihn zu regeln, ist eine komplexe Stoffwechsel-Aufgabe, die noch dazu mit Verzögerung geschieht. Denn wie ein internationales Forscherteam nun herausfand, sorgt eine Art Bruchstelle in einem beteiligten Hormonrezeptor dafür, dass der Blutzuckerspiegel nur zeitversetzt ansteigt. Die Erkenntnisse könnten der Entwicklung neuer Diabetes-Therapien helfen.

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Bildergalerien

Ungeeignet für die Wideraufbereitung im Backofen: formstabile FFP2-Masken (Körbchenmodell) und Masken mit Atemventil (Bild: FH Münster)
Wissenschaftlich geprüfte Tipps für den Gebrauch von Coronamasken

FFP2-Masken an der Wäscheleine? – Mehrfachnutzung im Test

Wie oft kann man eine FFP2-Maske wirklich benutzen? Was muss man beachten, damit die Schutzmaßnahme nicht zu einer Brutstätte für die selbst ausgeatmeten Erreger wird? Und wie kann man die Mehrfachnutzung leicht zu Hause umsetzen? Antworten liefert ein Projektteam von Wissenschaftlern der Fachhochschule Münster in einer übersichtlichen Info-Broschüre.

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Linearaktuator-Produktfamilie L (Bild: Faulhaber)
Linearaktuator

Hohe Leistung bei geringen Abmessungen

Mit der neuen Linearaktuatorfamilie L stellt Faulhaber eine schlüsselfertige Lösung für ein breites Anwendungsspektrum zur Verfügung. Die kleineren Versionen 06L/08L/10L eignen sich für Anwendungen in den Bereichen Medizin, Laborautomatisierung, Optik und Photonik oder Raumfahrt.

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An Schwarzbären untersuchten Forscher aus Wien Parallelen bei lebensstilbedingten Erkrankungen zwischen Bär und Mensch (Symblbild). (Bild: snaptitude - stock.adobe.com)
Lebensstilbedingte Erkrankungen

Der Bär als medizinisches Modell für den Menschen

Ein stressiges Leben wirkt sich negativ auf die Gesundheit aus. Die unter schlechtesten Bedingungen gehaltenen Bären aus so genannten Galle-Farmen sind ein Extrembeispiel dafür. Forscher haben nun gerettete „Gallebären“ untersucht und ähnliche lebensstil-bedingte Pathologien festgestellt, die auch für das beschleunigte und frühzeitige Altern beim Menschen verantwortlich gemacht werden.

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Struktur der Pockenvirus-Polymerase im frühen Stadium der Transkription. Die gebundene DNA ist in blau dargestellt. (Bild: Clemens Grimm)
Pockenviren

Perfide Pocken: Forscher entschlüsseln virale „Vermehrungsmaschine“

Dank einer umfassenden Impf-Kampagne gelten Pocken seit 1980 weltweit als ausgerottet. Doch ganz gebannt ist die Gefahr dieser hochansteckenden und hochgefährlichen Infektionskrankheit dadurch nicht, denkt man an Terroranschläge oder Zoonosen und eine Bevölkerung ohne Impfschutz. Nun ist es einem Würzburger Forscherteam erstmals gelungen, Einblicke in die atomare Arbeitsweise der molekularen „Vermehrungsmaschine“ von Pockenviren zu erhalten Eine wichtige Grundlage für mögliche antivirale Medikamente.

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