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Das Hydrogel-Kompositmaterial des Sensorpflasters entstand während der Dissertation von Alexandre Anthis unter der Leitung von Inge Herrmann an der Empa und der ETH Zürich.  (Bild: Empa)
Pflaster mit Sensorfunktion

Der Spion im Bauch

Damit Wunden nach einer Operation im Bauchraum dicht verschlossen bleiben, haben Forscher der Empa und der ETH Zürich ein Pflaster mit Sensorfunktion entwickelt. Das Polymerpflaster warnt, bevor gefährliche Lecks an Nähten im Magen-Darm-Trakt entstehen und schließt die Stellen eigenständig. Ein neues Material ermöglicht nun eine schnelle, einfache und nicht-invasive Leck-Diagnose.

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Dr. Mario Lebrato, Erstautor der Studie, nimmt Proben des Meerwassers auf einer Expedition von Menorca nach Sardinien.  (Bild: Mario Lebrato)
Ozeanische Elementverhältnisse

Die Geschichte der Meerwasser-Zusammensetzung neu schreiben

Das Verhältnis von Elementen wie Magnesium, Kalzium oder Strontium im Meerwasser zueinander ist eine wichtige Grundlage für die Rekonstruktion vergangener ozeanischer Prozesse. Bisher ging man davon aus, dass diese Verhältnisse über sehr lange Zeit und großräumig konstant sind. Eine aktuelle Studie zeigt jedoch, dass wichtige Elementverhältnisse im heutigen Ozean deutlich variabler sind als bisher angenommen. Diese Erkenntnis wirft auch Fragen zur Rekonstruktion der Ozeangeschichte auf.

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Bildergalerien

Ein ungleiches Paar: benachbarte Buchen im hessischen Kelkheim-Eppenhain. Während einer der Bäume gesund ist (r.), hat der andere starke Dürreschäden davongetragen (l.). (Bild: Markus Pfenninger)
Trockenheit im Wald

Gentest für Bäume zeigt deren Dürreresistenz

Die Aussichten: heiß und trocken. Da bleiben so manche Bäume auf der Strecke. Doch was unterscheidet die Verdorrten von denen, die selbst nach zwei Dürre-Sommern wieder in saftigem Grün stehen? Ein Wissenschaftlerteam mit Beteiligung des Senckenberg Biodiversität und Klima Forschungszentrum hat nun einen Gentest entwickelt, der die Dürreresistenz von Buchen bestimmt.

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In über 3.000 Blutproben suchen Forscher nach Biomarkern, die eine Diagnose und sogar Vorhersage von Alzheimer ermöglichen (Symbolbild). (Bild: Ronald Frommann / DZNE)
Diagnose und Vorhersage von Demenzerkrankungen

Die Suche nach den Alzheimer-Biomarkern im Blut

Für den Nachweis einer Alzheimer-Erkrankung analysieren Mediziner das Nervenwasser der Patienten. Um diese belastende Diagnostik-Methode zukünftig zu ersetzen, sucht aktuell ein Forschungskonsortium unter Federführung des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen nach Biomarkern im Blut, die eine verlässliche Diagnose erlauben und sogar eine Vorhersage der Krankheit ermöglichen könnten.

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Die Struktur des Glucagon-Rezeptors (grün) in inaktivem (links) und aktiviertem Zustand (Mitte) vor einer Kryo-Elektronenmikroskopischen Aufnahme. Das grün leuchtende Kettenmolekül stellt das Glucagon-Hormon dar, das nachgeschaltete G-Protein ist violett abgebildet. (Bild: Dr. Daniel Hilger)
Strukturaufklärung von Hormonrezeptor

Was den Anstieg des Blutzuckerspiegels verzögert

Der Zuckerspiegel im Blut geht rauf und runter. Ihn zu regeln, ist eine komplexe Stoffwechsel-Aufgabe, die noch dazu mit Verzögerung geschieht. Denn wie ein internationales Forscherteam nun herausfand, sorgt eine Art Bruchstelle in einem beteiligten Hormonrezeptor dafür, dass der Blutzuckerspiegel nur zeitversetzt ansteigt. Die Erkenntnisse könnten der Entwicklung neuer Diabetes-Therapien helfen.

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