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Die Mittelmeerfruchtfliege Ceratitis capitata und ihre weißen und braunen Puppen.  (Bild: Foto/Grafik: Roswitha A. Aumann und Marc F. Schetelig)
Sterile Insektentechnik

Fruchtfliegen nachhaltig bekämpfen – per Farbstempel

Klein aber oho – Bohrfliegen, auch als echte Fruchtfliegen bekannt, verursachen weltweit jährlich Ernteeinbußen in Milliardenhöhe und sind damit einer der weltweit bedeutendsten Schädlinge im Landwirtschaftssektor. Neueste Forschungsergebnisse eines internationalen Forscherteams eröffnen nun neue Ansätze für Ihre nachhaltige Bekämpfung per steriler Insektentechnik. Die entscheidende Entdeckung: Ein Gen für die Färbung der Puppenhüllen.

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Dennis Arendes, Mitarbeiter am Lehrstuhl von Prof. Andreas Schütze (l.), und Dr. Caroline Schultealbert (3S GmbH) vor einer Gasmischanlage, mit deren Hilfe hochsensitive Gas-Sensoren kalibriert werden, wie sie auf der Hannover Messe vorgestellt werden. (Bild: Oliver Dietze)
Gas- und Geruchssensoren verbessern

Elektronische Nasen für besseres Plastik-Recycling

Nahezu alles riecht, auch Kunststoffe – und selbst wenn wir Menschen es nicht bewusst wahrnehmen, gelangen oft flüchtige Substanzen in die Luft. Was dort so umherschwebt, sollen elektronische Nasen mit unermüdlicher Genauigkeit messen. Dies hilft etwa, die Qualität von Recycling zu bewerten oder die Gesundheit der Verbraucher zu schützen. Ingenieure der Universität des Saarlandes präsentieren ihre Gas- und Geruchssensoren auf der Hannover Messe.

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Bildergalerien

Abb. 1: Lungensymptome sind bei Mukoviszidose besonders schwerwiegend – zäher Schleim kann die Atmung behindern.  (Bild: ©microscience - stock.adobe.com)
Mathematisches Modell

Analyse von Organoiden im Kampf gegen Mukoviszidose

Früher galt Mukoviszidose v. a. als Kinderkrankheit – weil kaum ein Patient das Erwachsenenalter erreichte. Durch Fortschritte in der Therapie hat sich die Lebenserwartung zwar stark verbessert, ist jedoch noch immer deutlich verkürzt. An der Freien Universität Bozen wurde nun ein mathematisches Modell entwickelt, um aus medizinischen Bildern die Reaktion auf neue pharmakologische Behandlungen gegen Mukoviszidose zu erkennen.

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Violette Tomaten im Vergleich zu einer nicht veränderten Frucht (Mitte). (Bild: Sylvestre Marillonnet, IPB)
Pflanzenbiochemie

Lila Tomaten – mit Rote-Bete-Farbstoff

Forscher haben eine neue Tomatensorte erzeugt, die hohe Mengen des antioxidativ wirkenden Farbstoffes Betanin aus der Roten Bete erzeugt. Die Tomaten haben daher eine tief purpurrote Farbe. Wenngleich diese Frucht auch zum Verzehr geeignet ist, war der eigentliche Grund für deren Herstellung ein anderer.

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Mikrostruktur aus dem 3-D-Drucker: die refraktive Struktur, die die Forscher neu entwickelt haben und die gemeinsam mit einem diffraktiven Teil eine achromatische Röntgenlinse ergibt, ist knapp einen Millimeter lang (bzw. wie hier im Bild gezeigt: hoch). Aufgestellt erinnert die Form an eine winzige Rakete. Sie wurde per 3-D-Druck aus einem besonderen Kunststoff hergestellt. Hier gezeigt ist eine rasterelektronenmikroskopische Aufnahme der Struktur.  (Bild: Paul-Scherrer-Institut/Umut Sanli)
Achromatische Röntgenlinse

Wie eine winzige „Rakete“ scharfe Röntgen-Mikroskopie erlaubt

Scharfe Bilder sind das A und O in der Mikroskopie. Für Röntgenmikroskope musste man dafür bisher Lichtstrahlen einer einheitlichen Wellenlänge nehmen, weil polychromatisches Licht sich nicht fokussieren ließ. Nun haben Forscher am Paul-Scherrer-Institut eine Linse entwickelt, mit der sich auch verschiedene Wellenlängen gleichzeitig im Röntgenmikroskop nutzen lassen – Analysen von Nanostrukturen würden damit deutlich einfacher.

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