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In einer Gedächtniszelle fügen Cholesterine (rot) die Rezeptoren zu Clustern zusammen. Trifft ein Krankheitserreger auf einen Cluster, werden alle darin zusammenhängenden Rezeptoren aktiviert. (Bild: Schamel)
Cholesterin

Cholesterin hilft dem Immunsystem

Das Gedächtnis des menschlichen Immunsystems ist entscheidend für die Entwicklung von Impfstoffen. Nur wenn der Körper einen Krankheitserreger, mit dem er bereits in Kontakt gekommen ist, bei einer erneuten Infektion wiedererkennt, kann das Immunsystem effektiver gegen ihn kämpfen. Wissenschaftler der Freiburger Albert-Ludwigs-Universität konnte zusammen mit Kollegen entschlüsseln, wie das Gedächtnis des Immunsystems funktioniert.

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Was passiert im Gehirn einer Maus, wenn sie ihr Verhalten anpasst, um ein bestimmtes Ziel zu erreichen? (Symbolbild) (gemeinfrei, ColiN00B/bearbeitet von VCG)
Der neuronale Mechanismus der Motivation

Warum wir tun, was wir tun: zielgerichtetes Verhalten im Gehirn

„Steck Elektroden ins Gehirn einer Ratte und gib ihr einen Orgasmus-Knopf, dann drückt sie solange bis sie verhungert.“ Dieses Zitat aus der Serie Big-Bang-Theorie steht plakativ für die Macht des Gehirns über unsere Handlungen. Doch was ist, wenn die erwartete Belohnung ausbleibt? Forscher aus der Schweiz haben die neuronalen Mechanismen von Motivation untersucht und dabei die Wandlungsfähigkeit des Gehirns demonstriert.

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Der Chemiker Prof. Dr. Shigeyoshi Inoue erhält für seine Katalysatorforschung einen ERC Grant in Höhe von 1,5 Millionen Euro. (Bild: TU Berlin)
Forschungsförderung

Katalysator-Alternative für teure Edelmetalle

Prof. Dr. Shigeyoshi Inoue sucht nach Wegen, bestimmte Eigenschaften des häufigen Silizium für den Bau von Katalysatoren nutzbar zu machen, um teure und seltene Metalle in Pharmazie und Ölindustrie zu ersetzen. Der bereits mehrfach ausgezeichnete Chemiker der TU Berlin erhält nun einen Starting Grant des Europäischen Forschungsrats (ERC), der mit rund 1,5 Millionen Euro dotiert ist.

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In Zukunft wird es wichtiger werden, Mikroobjekte wie Nanobots im Gewebe zu verfolgen und deren Arbeit zu kontrollieren (Symbolbild). (©Kateryna_Kon - stock.adobe.com)
Mikroobjekte im Gewebe verfolgen

Live-Blick unter die Haut

Mikroroboter für medizinische Zwecke könnten in Zukunft zur Normalität werden. Und schon heute bewegen Ärzte winzige Katheter oder Implantate im Körper der Patienten. Um solche Objekte live zu verfolgen, haben Forscher am Leibniz-Institut für Festkörper- und Werkstoffforschung Dresden nun eine optoakustische Methode vorgestellt, mit der sich in Echtzeit Mikroobjekte unter der Haut verfolgen lassen.

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Hedion ist ein synthetischer Duftstoff mit blumigem Duft. (gemeinfrei)
Gleiches mit Gleichem vergelten

Der Duftstoff Hedion beeinflusst menschliches Verhalten

Ob Menschen – so wie Tiere – über Pheromone kommunizieren, ist umstritten. Eine interdisziplinäre Studie von Riech- und Verhaltensforschern der Universitäten Bern, Köln und Bochum könnte der Forschung neuen Antrieb geben. Eine neue Studie legt nahe, dass der blumige Duftstoff Hedion menschliches Verhalten in der Art beeinflusst, dass er reziproke Verhaltensweisen nach dem Motto „Wie du mir, so ich dir“ verstärkt.

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Bakterien auf einer linienstrukturierten Kupferoberfläche, die mit der Laser-Interferenztechnologie von Prof. Frank Mücklich erzeugt wurde.  (Bild: Universität des Saarlandes)
Kupfer-Werkstoffe

Neue Kupfer-Werkstoffe gegen gefährliche Keime

Auf blank poliertem Kupfer sterben Bakterien nach kurzer Zeit ab. Diese Wirkung von Kupfer ist seit längerem bekannt und könnte helfen, gefährliche Infektionen zu stoppen. Doch reines Kupfer bildet auf der Oberfläche eine so genannte Patina, mit der die antibakterielle Wirkung verloren geht. Saarbrücker Materialforscher wollen jetzt Kupfer-Werkstoffe entwickeln, die diese Nachteile überwinden helfen.

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Ciguatera-Fischvergiftungen – Innereien von tropischen Raubfischen weisen die höchsten Ciguatoxingehalte auf. Ciguatoxin ist hitzestabil, farb-, geruch- und geschmacklos. (© philippilosian - Fotolia.com)
Magen-Darm- und neurologische Störungen

Anstieg von Ciguatera-Fischvergiftungen in Europa

Ciguatera-Fischvergiftungen gehören zu den häufigsten Fischvergiftungen weltweit. Typische Symptome sind Durchfall, Erbrechen und Kälteschmerz. Nur in tropischen und subtropischen Ländern können Fische das auslösende Ciguatoxin enthalten. Seit einigen Jahren treten jedoch auch in Europa vermehrt Ciguatera-Fälle auf. Die Toxine können durch importiertem Fisch auf unseren Tellern landen, neue Erkenntnisse deuten jedoch auch darauf hin, dass sie zunehmend auch im Mittelmeer vorkommen.

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