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Thermogravimetrie Temperaturkalibrierung durch Elektromagnet in der TGA

Redakteur: Dipl.-Chem. Marc Platthaus

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Der TGA Q5000IR enthält einen Elektromagnet zur Temperaturkalibrierung. (Bild: TA Instruments)
Der TGA Q5000IR enthält einen Elektromagnet zur Temperaturkalibrierung. (Bild: TA Instruments)

Die Temperaturkalibrierung von thermogravimetrischen Analysatoren kann häufig über die Curietemperatur von magnetischen Materialien durchgeführt werden. Dabei liegt ein magnetisches Material auf dem Probentiegel. Bei Unterlegen eines Magneten wird die Probe durch den Magneten angezogen – das Messgerät detektiert eine Massezunahme. Nun wird das Gerät mit der später verwendeten Heizrate aufgeheizt. Am so genannten „Curiepunkt“ verliert das Material die magnetischen Eigenschaften, der Probentiegel wird nicht mehr nach unten gezogen. Das Massesignal zeigt eine Abnahme. Von dieser Abnahme wird der Offset-Punkt zur Temperaturkalibrierung ausgewertet. Der TGA Q5000IR von TA Instruments enthält einen integrierten Elektromagneten, der softwaregesteuert zugeschaltet werden kann. Dadurch ist die Kalibrierung automatisierbar: Nach einem vorgebenen Zeitplan kann das System automatisch kalibriert oder überprüft werden. Ist das Ergebnis außerhalb der festgelegten Grenzen, kann eine automatische Neukalibrierung erfolgen. Der Anwender spart Zeit, wenn diese Arbeiten zu Zeiten, in denen das System nicht mit Messaufgaben ausgelastet ist, automatisiert durchgeführt werden. Somit steht das Gerät jederzeit optimal kalibriert zur Verfügung.

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