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LIMS

Titandioxid-Produzent implementiert erfolgreich LIM-System

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Wichtig: Mitarbeiterschulung

Auch in diesem Fall waren in der Implementierungsphase die Systemprogrammierer von Labware vor Ort, um die Grundlagen des Systems einzurichten und die Keyuser zu schulen. Hierbei wurde viel Wert darauf gelegt, den Leuten vor Ort die LIMS-Denkweise zu vermitteln. Das Ziel und die Philosophie von Labware ist es, dem Kunden die Fähigkeit zu vermitteln, das System selber zu beherrschen. Hierzu werden auch internationale Diskussionsforen und User-Meetings initiiert, die Hilfe zur Selbsthilfe bieten. Um die Akzeptanz des LIMS-Systems bei den Mitarbeitern über ein einfaches Handling zu erreichen, wurde die Schnittstelle zwischen User und System mittels einer individualisierten HTML-Benutzeroberfläche visualisiert (s. Abb. 2). Diese Optimierung spiegelt sich auch bei der Schulung der Mitarbeiter wieder. Bei Crenox lassen sich in der Produktionskontrolle die Proben direkt von den Mitarbeitern in den Messwarten der Produktion im LIMS anmelden (ca. 300 verschiedene Sampling-Points). Für die unterschiedlichen Arbeitsplätze oder Gruppen werden deshalb nur die benötigten Tools und Module angeboten, damit der Anwender intuitiv arbeiten kann (s. Abb. 3). Ein weiterer Vorteil dieser Vorgehensweise besteht darin, dass sich das System den gegebenen Arbeitsabläufen anpasst. Durch die Visualisierung der Produktionsanlage zur Probenanmeldung dauert die Schulung eines Mitarbeiters max. 15 min.

Zusätzlich bietet dieser Lösungsweg die Möglichkeit, Analysenergebnisse dynamisch an definierte Empfänger zu übermitteln. Damit wird gewährleistet, dass diese Werte zeitnah zur Steuerung der weiteren Produktionsschritte verwendet werden können. Die Arbeitsoberflächen für die Labore beinhalten zum einen die wichtigen Funktionen zur Probenbearbeitung und zum anderen die schnelle Navigationsmöglichkeit zu anderen Benutzeroberflächen.

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Ein weiterer wichtiger Schritt der Prozessoptimierung ist die Anbindung von Analysengeräten zur automatischen Übernahme von Analysenergebnissen aus der Laborhardware. Hier geht es sowohl um die einfache Anbindung von Laborwaagen oder ähnlichen seriellen Geräten, als auch um die bidirektionale Verbindung von komplexen Systemen wie Titrationsautomaten oder ICP’s. Bei einer gut durchdachten Anbindung können gleichzeitig die Belange des Qualitätsmanagements mit abgedeckt werden.

Gerade bei der Implementierung dieser Funktionen ist es erforderlich, dass die Kenntnisse der labortechnischen Seite in Kombination mit der Programmkenntnis zur Verfügung stehen. Die Lösungsfindung, die den Endnutzer in seinen Arbeitsabläufen unterstützt, wird so erst ermöglicht. Ein weiterer Vorteil eines zentralen LIMS ist die vereinfachte Kommunikation mit anderen Systemen.

Bei Crenox besteht eine einseitige Anbindung an das ERP-System und eine bidirektionale zum führenden PIMS. Gerade dieser beidseitige Datenfluss erleichtert die Abläufe und steigert die Bedienerfreundlichkeit für den User.

Das Whitepaper finden Sie hier.

* T. Mikolon: Crenox GmbH, 47829 Krefeld

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