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Laboroptimierung

Titrator benötigt nur noch die halbe Stellfläche

| Redakteur: Doris Popp

Titrator HI932
Titrator HI932 (Bild: Hanna Instruments)

Die neue Titrator-Generation von Hanna Instruments wartet mit einer um 50 Prozent reduzierten Stellfläche auf und bietet so mehr Platz auf dem Labortisch.

In Kombination mit der richtigen Elektrode können die Titratoren Säure-Base-, Redox-, Fällungs-, komplexometrische, nicht-wässrige, argentometrische und ionenselektive Titrationen durchführen. HI931, HI932C1 und HI932C2 – drei wasser- und staubdichte Varianten – sind für herausfordernde Anwendungen im Labor ausgelegt. So verfügen sie etwa über eine leistungsfähige 40.000-Schritte Dosierpumpe, mit der sich auch kleine Mengen von weniger als 1 µl an Titriermitteln dosieren und präzise an den Endpunkt führen lassen. Der Sondenkopf wurde grundlegend überarbeitet. Ein neuer Stellmotor sorgt für deutlich schnellere Heb- und Senkbewegungen des Sondenkopfes und die Geometrie der Sondenaufnahme wurde dahingehend optimiert, dass sich noch kleinere Probenvolumina titrieren lassen.

Die dynamische Dosierungsfunktion unterstützt die schnelle und gleichzeitig genaue Titration: Das System passt die Dosiermengen des Titranten stetig an die mV-Antwort der Titrationsreaktion an. Ein Dosieralgorithmus sorgt automatisch für eine höhere Mengenzugabe am Beginn der Titration und kleinere, präzisere Dosierungsschritte gegen Ende. Die Stabilität des mV-Messsignals der Titration wird dabei ständig überwacht. Das System gibt die nächste Dosis des Titranten erst zu, wenn sich der Wert stabilisiert hat. Das sorgt laut Firmenangaben für zuverlässige Messwerte über den ganzen Titrationsverlauf hinweg.

Mit dem Clip-Lock-System können Büretten in Sekundenschnelle gewechselt werden. Das erleichtert das Separieren und Wechseln von Reagenzien, wobei das Risiko zur Kreuzkontamination minimiert wird. Eine zweite Bürette lässt sich zur volumetrischen Vordosierung des Reagenzes vor der Titration oder zur direkten Messung installieren. Dieses Verfahren ist nützlich, um genaue und konsistente Ergebnisse zu erzielen und versäumte oder falsche Volumenzugaben zu vermeiden. Eine peristaltische Pumpe auf der Rückseite der Bürette ermöglicht die dosierte Zugabe von Reagenzlösungen vor einer Titration. Zusätzlich zu ihren Eigenschaften als Titrator fungieren HI931 und HI932C als Messgeräte für pH (±0,001 pH), mV/Redoxpotential (±0,1 mV) und ionenselektive Elektroden (ISE ±0,5% monovalent; ±1% divalent).

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