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Laborgeräte aus Anwendersicht gedacht Was hinter dem Label „GFL Technology“ von Lauda steckt

Seit mehr als 60 Jahren entwickelt und produziert Lauda Temperiergeräte: erst nur für Deutschland und mittlerweile weltweit. Vor zwei Jahren übernahm das Unternehmen dann den niedersächsischen Laborgeräte-Produzenten GFL. Mittlerweile sind die ersten gemeinsam entwickelten Produkte auf den Markt gekommen.

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Die Lauda-
Hydro-Reihe umfasst sechs Wasserbäder, zwei Wasserbäder mit 
Umwälzfunktion sowie drei Schüttelwasserbäder, dazu Abdampf­bäder und ein Paraffinstreckbad.
Die Lauda-
Hydro-Reihe umfasst sechs Wasserbäder, zwei Wasserbäder mit 
Umwälzfunktion sowie drei Schüttelwasserbäder, dazu Abdampf­bäder und ein Paraffinstreckbad.
(Bild: Lauda)

Die GFL Gesellschaft für Labortechnik mbH ist das, was man wohl einen typischen deutschen Industriebetrieb nennen kann. Das Unternehmen fertigt im niedersächsischen Burgwedel Laborgeräte. 1967 begannen Rolf Mischel und Hubert Lenders Tiefkühlgeräte, (Schüttel)-Wasserbäder, Wasser-Destillierapparate, Inkubatoren und Schüttelapparate zu entwickeln, zu produzieren und zu vertreiben. Den Fokus immer auf Qualität und Zuverlässigkeit gerichtet, fertigte das Unternehmen alle Bleche selbst und nutzte wo es ging regionale Zulieferer, um die Transportwege kurz zu halten. GFL, eine bekannte und geschätzte Marke in der Welt der Labortechnik, wurde in über 150 Ländern weltweit vertrieben. Das Vertrauen der globalen Kundschaft erarbeitete man sich mit Zuverlässigkeit und striktem Qualitätsmanagement. GFL-Laborgeräte stehen heute in Forschungs-, Routine- und Speziallaboratorien in Medizin, Wissenschaft und Industrie.

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Zum 31. Dezember 2018 dann ein wichtiger Schritt: Lauda, der weltweit tätige Spezialist für Temperiergeräte und -anlagen, erwirbt GFL. Lauda, selbst ein Familienunternehmen, das seit über 60 Jahren am Markt etabliert ist, kann nun durch die Produkte von GFL den Anwendern ein erweitertes und optimiertes Produktprogramm rund um die Temperiertechnik im Labor anbieten. Sofort nach der Akquisition begann ein umfangreicher Eingliederungsprozess in die Lauda-Gruppe, der neben der Vereinheitlichung von Logistik und Vertrieb auch eine Neuausrichtung und Modernisierung des Laborgeräteportfolios beinhaltete. Aus GFL wird schließlich zum 1. April 2020 Lauda-GFL, der zweite Fertigungsstandort von Lauda in Deutschland.

Volker Gehrmann, Produktmanager bei Lauda-GFL, begleitet diesen Prozess aufseiten der neuen Tochtergesellschaft von Anfang an. Die Flexibilität des kleinen Unternehmens ist dabei nach Gehrmanns Eindruck seine besondere Stärke: „Ein Massenhersteller war GFL nie, es ging immer um qualitativ hochwertige Geräte, die mehr sind als ›nur‹ Geräte – GFL bietet Lösungen.“

An der Neuaufstellung der Laborgeräte arbeiten bei Lauda Mitarbeiter unterschiedlichster Abteilungen interdisziplinär zusammen – alle mit dem großen Ziel, die Geräte „auf die nächste Ebene zu bringen“, wie Gehrmann es bezeichnet. Im Zuge der Umstellung wird das GFL-Programm komplett neu aufgestellt und dabei teils gestrafft, teils erweitert – für Gehrmann der richtige Schritt: „Das Programm wird gezielt optimiert, ohne bewährte Eigenschaften zu vernachlässigen. Der Markt bekommt mit dem erweiterten Lauda-Programm eine sehr attraktive Produktpalette für Laboranwendungen.“

Ergänzendes zum Thema
Lauda-GFL-Geschäftsführer Andreas Degmayr: „Nicht nur Design, sondern handfeste Vorteile”

LP: Herr Degmayr, welche Änderungen ergeben sich durch die Umstellung der Laborgeräte für Kunden aus technischer und vertrieblicher Sicht?

Andreas Degmayr: Aus technischer Sicht ändert sich für den Kunden im ersten Eindruck nicht viel. Er wird weiterhin mit qualitativ sehr hochwertigen Geräten versorgt, wie er es seit Jahren von uns gewohnt ist. Der größte wahrnehmbare Unterschied besteht im neuen Design, welches klar aussagt, dass wir nun zur Lauda-Familie gehören. Bei einem zweiten Blick unter „die Haube“ wird aber deutlich, dass wir hier wichtige Schritte nach vorne unternommen haben, etwa die Verwendung von hochwertigen Metallgehäusen aus eigener Fertigung oder die Optimierung des Platzbedarfs etwa bei Varioshake-Schüttelapparaten um bis zu 30 Prozent. Aus vertrieblicher Sicht hat der Lauda-Kunde nun den Vorteil, dass er beim Kauf verschiedener Lauda-Produkte nur noch einen Ansprechpartner kontaktiert, der dann Lauda-intern die Aufträge an das zuständige Produktionswerk weiterleitet.

LP: Was unterscheidet die neuen Geräte mit Prädikat „GFL Technology“ von den bisherigen GFL-Laborgeräten? Wovon profitieren die Anwender?

Degmayr: Das was dem Anwender als erstes ins Auge fallen wird, ist natürlich das neue frische Design der Lauda-Familie. Hier haben unsere Geräte sicher einen großen Schritt nach vorne gemacht. Gleichzeitig wurden und werden die technischen Eigenschaften der Geräte an den notwendigen Stellen verbessert, um dem Kunden einen zusätzlichen Mehrwert zu bieten und auch die Wettbewerbsfähigkeit unserer Produkte langfristig zu sichern. Das sind ganz klar Punkte, wovon der Kunde sofort profitieren wird. Wovon der Kunde bereits seit der Übernahme durch Lauda profitiert, sind Preissenkungen bei den Produkten im Bereich der Tiefkühlgeräte und Wasserbäder. Durch Synergien im Einkauf konnten hier Einsparungen erzielt werden, die an den Kunden weitergegeben werden.

Andreas Degmayr, Geschäftsführer von Lauda-GFL, erläutert den ambitionierten Zeitplan der Umstellung: „Unser Produktportfolio besteht aus vier großen Baureihen: Wasserbäder, Tiefkühlgeräte, Schüttel- und Destillierapparate. Bereits erfolgreich umgestellt und in den Markt eingeführt sind die Wasserbäder Lauda Hydro und die Schüttler Lauda Varioshake sowie seit kurzem auch die Destillierapparate Lauda Puridest. Die neue Generation der Tiefkühlgeräte Lauda Versafreeze wird im dritten Quartal eingeführt.“ Dem Qualitätsversprechen der ehemaligen GFL verpflichtet sich Lauda bei allen neuen Laborgeräten mit dem Prädikat „GFL Technology“. So sieht Lauda-GFL-Geschäftsführer Degmayr in dem Zusatz ein wichtiges Qualitätsversprechen an die Kunden: „Das Prädikat GFL Technology steht für mich für die Fortführung der alten und bewährten GFL-Traditionen, wie Langlebigkeit der Produkte, sehr hohe Qualität der eingesetzten Materialien, hohe Servicefreundlichkeit, eine sehr hohe Fertigungstiefe und damit ein sehr hohes Know-how in Bezug auf die eigenen Produkte.“

Wasserbäder: Für jede Laboranwendung ausgestattet

Wasserbäder sind ein unentbehrlicher Bestandteil vieler Prozessketten in Laboren. Bereits seit Februar sind die Lauda-Hydro-Wasserbäder als erste Gerätelinie der GFL-Technology-Reihe verfügbar. Mit sechs Wasserbädern – zwei Wasserbädern mit Umwälzfunktion sowie drei Schüttelwasserbädern – bietet die Hydro-Produktpalette Lösungen für zahlreiche Laboranforderungen. Die Wasserbäder mit einem Innenraum aus Edelstahl besitzen unterschiedliche Badtiefen und -öffnungen mit Badvolumen von 4 bis 410 L. Mit hoher Temperaturhomogenität, optionaler Umwälzung oder Schüttelfunktion sind sie für die Bedürfnisse von biologischen, medizinischen oder biochemischen Laboratorien ausgelegt. Die Heizung der Wasserbäder befindet sich direkt unter dem Siebboden, was für eine homogene Temperaturverteilung und ein schnelles Erreichen der gewünschten Temperatur mit Temperatur­stabilität von ±0,1 K sorgt. Die optionale Umwälzfunktion ist ideal für
Anwendungen, die neben einer zeitlichen auch eine räumliche Temperaturverteilung im gesamten Bad benötigen. Die Temperaturhomogenität bei Wasserbädern mit Umwälzsystem liegt bei ±0,02 K. Alle Wasserbäder bieten einen Temperaturbereich von bis zu 100 °C, der auch Anwendungen im Siedebereich ermöglicht. Über eine Timer-Funktion lassen sich eine Einschaltverzögerung und die Dauer der Betriebszeit sowohl nach einer Einschaltverzögerung als auch nach Erreichen der Solltemperatur einstellen. Das 3,5-
Zoll-TFT-Display zeigt alle Einstell- und Betriebswerte an. Zusätzlich besitzt der Regler eine elektronische Funktionskontrolle mit optischer und akustischer Alarmmeldung im Fehlerfall. Der zweifache Übertemperaturschutz erlaubt einen zuverlässigen Dauerbetrieb auch in Abwesenheit des Bedieners. Für Spezialanwendungen wie das schonende Abdampfen aus Erlenmeyerkolben oder das Strecken und Trocknen geschnittener Gewebeproben rundet Lauda-GFL seine neue Linie an Wasserbädern mit Abdampfbädern sowie einem Paraffinstreckbad ab.

Schüttelapparate für den Dauereinsatz

Die Schüttelapparate Lauda Varioshake sind verlässliche Partner in vielen Anwendungsgebieten im Labor und ebenfalls bereits verfügbar. Sie dienen zum Vermischen unterschiedlichster Flüssigkeiten oder Pulver, verhindern Sedimentierung oder werden zur Sauerstoffanreicherung und Probenvorbereitung eingesetzt. Lauda-Varioshake-Schüt­telapparate sind bedienerfreundlich, robust und langlebig. Ihre stabile, verschleißarme Mechanik sorgt für eine besonders ruhige Arbeitsweise und einen zuverlässigen Dauerbetrieb. Die Elektronik steuert den sanften Anlauf. Mit bis zu 35 Prozent Platzersparnis gegenüber dem Vorgängermodell sind Vario­shake-Schüttelapparate an die begrenzten Platzverhältnisse in Laboren angepasst. Die Schüttelapparate gibt es in Ausführungen von 8 bis 30 kg Lastaufnahme und Arbeitsflächen bis zu 676 x 540  mm. Je nach Modell verfügen die Geräte über eine einfach zu bedienende analoge oder eine digitale Steuerung. Vor allem die Modelle Varioshake VS 8 OE und VS 8 BE stechen hervor: Sie sind kompakt und bieten einen erweiterten Umgebungstemperaturbereich bis 60 °C (anstatt den serientypischen 50 °C) für den Einsatz in Inkubatoren.

Die Schüttelinkubatoren der Lauda-Varioshake-Gerätelinie bieten einen Nutzraum von 45 bis 150 L mit Schüttelflächen bis zu 676 x
 540 mm bei einer Temperaturkonstanz von ±0,2 K. Lauda-Vario-​shake-Schüttelapparate sind mit einer Vielzahl an möglichen Schüttelbewegungen ausgerüstet. Von Kreisschüttlern für runde Gefäße wie Erlenmeyerkolben oder Petrischalen über Hin-und-Her-Schüttler bis zum Varioshake-Überkopfschüttler mit 360°-Rotation bietet die Varioshake-Gerätelinie Bewegungsmuster für unterschiedlichste Anwendungen.

Nach den Destillierapparaten folgen die Tiefkühlgeräte

Organische Substanzen, die längere Zeit gelagert werden müssen, stellen zumeist unwiederbringliche Werte dar. Nur bewährte und im Dauerbetrieb störungsfrei arbeitende Tiefkühlgeräte gewährleisten, dass etwa Rückstellproben in der Pharma­industrie, Zell-Linien oder Gewebe von Tieren oder Pflanzen, Impfstoffe oder Referenzstämme von Mikroorganismen wie etwa Bakterien, Hefen, Viren und Pilzen auch sicher geschützt und aufbewahrt werden können. Tiefkühlgeräte wie die Lauda-Versafreeze-Reihe spielen z.B. eine wichtige Rolle in der Bekämpfung der Corona-Pandemie. Sie können in der Pharmaindustrie bei der Herstellung von Impfstoffen und Medikamenten eingesetzt werden, um Proben gefahrlos und über einen langen Zeitraum sicher zu lagern. Sie werden unter Verwendung ausschließlich hochwertiger, streng geprüfter Materialien hergestellt und gewährleisten einen störungsfreien, zuverlässigen Langzeitbetrieb für optimale Probensicherheit. Das Lauda-GFL-Tiefkühlprogramm umfasst Tiefkühltruhen und Tiefkühlschränke für Tiefsttemperaturen bis -40 °C bzw. -85 °C und ist mit zukunftssicheren und umweltgerechten natürlichen Kältemitteln sowie auch mit traditionellen Kältemitteln verfügbar.

Lauda-Puridest-Destillierapparate produzieren ein hochreines, gasarmes, keim- und pyrogenfreies Destillat mit sehr niedrigem Leitwert. Es entspricht den DAB-Vorschriften und den Bestimmungen internationaler Pharmakopöen. Die Wasserdestillierapparate werden weltweit in vier leistungsstarken Produktreihen mit 14 Modellvarianten für 2 bis 120 L Destillat pro Stunde angeboten. Das Destillat wird in Forschung und Entwicklung zur bakteriologischen und medizinischen Probenvorbereitung sowie zur Vorbereitung von Zell- und Gewebekulturen benötigt. Außerdem wird es für Reinigungs- und Sterilisationsprozesse, für Pufferlösungen sowie für mikrobiologische und analytische Anwendungen eingesetzt. Durch die Destillation des erhitzten Kühlwassers arbeiten alle Geräte energiesparend.

Die Frage, welche Laborgeräte von Lauda-GFL ihm besonders am Herzen liegen, kann GFL-Urgestein Gehrmann schnell beantworten: „Da habe ich zwei Lieblinge: Schüttelapparate und Tiefkühlgeräte. Die Schüttelapparate und das sehr breite Zubehörprogramm ergeben ein extrem variables Programm, mit der man so manche interessante Anwendungsnuss knacken kann. Tiefkühlgeräte mit ihren teils sehr anspruchsvollen Anwendern sind ebenfalls ein Highlight – und wenn man dann sieht, dass die Geräte in Firmen von Weltrang langjährig erfolgreich eingesetzt werden, die beispielsweise ganz aktuell an der Bekämpfung des Corona-Virus arbeiten, kann man sehr zufrieden sein.“

Ergänzendes zum Thema
Das Unternehmen Lauda

Lauda ist mit 520 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, 90 Millionen Euro Umsatz sowie zwölf Auslandsgesellschaften der Weltmarktführer für Temperiergeräte und Anlagen zur exakten Temperaturerzeugung. Durch über 60 Jahre Erfahrung und das Produktprogramm vom kompakten Laborthermostaten über industrielle Umlaufkühler bis zum kundenspezifisch projektierten Heiz- und Kühlsystem mit über 400 Kilowatt Kälteleistung gewährleistet Lauda die optimale Temperatur über die gesamte Wertschöpfungskette. Thermostate und Heiz- und Kühlsysteme von Lauda werden in einer großen Bandbreite von Industrien eingesetzt: von der Halbleiterindustrie, der Automobilindustrie über die Erforschung und Produktion von Medikamenten bis hin zu Druckmaschinen oder Spritzgießanlagen.

* R. Horn Lauda Dr. R. Wobser GmbH & Co. KG, 97912 Lauda-Königshofen

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