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Die Personen, die während dieses Vorfalls im Labor arbeiten, werden bereits beim Ausfall des Netzstroms über ein Alarmsystem alarmiert. Sie können dann die Arbeiten unter Berücksichtigung aller Sicherheitsvorgaben beenden und das Labor verlassen. Sollte der höchst unwahrscheinliche Fall eintreten, dass trotz der vielfachen Absicherungen die Stromversorgung ausfällt, so können die Mitarbeiter das Labor dennoch ohne Gefahr für sich selbst oder für die Umwelt verlassen, da das Atemluftsystem über genügend Reservekapazität verfügt, um ein regelrechtes Verlassen des Labors zu erlauben.
Arbeiten im Labor im Vollschutzanzug
Zutritt zum Labor haben etwa 14 Personen. Zur gleichen Zeit können vier Mitarbeiter in Vollschutzanzügen im Labor arbeiten (s. Abb. 1). Anfangs sind die Mitarbeiter immer ganz „heiß“ auf das Arbeiten im Vollschutzanzug. Nach einer Weile wird den meisten bewusst, dass die Arbeiten auch ihre Schattenseiten haben. Die meisten Mitarbeiter empfinden den Mikroarbeitsraum-Vollschutzanzug als relativ warm, obwohl nur eine Baumwollhose und ein Kasack als Bekleidung unter dem gelben Vollschutzanzug dient.
Das Gehör wird durch Kopfhörer vor dem Lärm, der durch die Belüftung des Anzugs entsteht, geschützt. Immerhin erzeugen die bis zu 340 l Luft, die pro Minute zur Belüftung des Anzugs verwendet werden, eine Geräuschkulisse, die in Bezug auf die Lautstärke der Situation auf dem Gehsteig einer gut gefahrenen Straße gleichkommt. Das Geräusch ist allerdings wesentlich monotoner. Durch diese Menge an Zuluft ist auf der einen Seite sichergestellt, dass genügend „frische“ Luft im Anzug vorhanden ist und auf der anderen Seite kann durch den Luftumsatz die vom Körper abgegeben Wärme abgeleitet werden.
Flüssigkeit sammelt sich an
Feuchtigkeit wird leider nicht ganz so gut aus dem Anzug transportiert und kann sich bei körperlicher Arbeit an der Innenseite des Anzugs niederschlagen. Das ist nicht besonders angenehm. Ein Mikrophon am Kopfhörer dient zur Kommunikation mit den Kollegen im Labor, mit den Mitarbeitern, die die Absicherung übernehmen und mit den Technikern des Gebäudes, die allesamt die Arbeiten im Vollschutzbereich über eine Videoanlage beobachten können.
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