Worldwide China

Wasser- & Umweltanalytik

Wasseranalytik ist nicht gleich Wasseranalytik – Trinkwasser, Abwasser oder Prozesswasser, die Bandbreite an Messtechniken ist groß. Doch auch die Parameter und Substanzen, die bestimmt werden müssen, sind extrem vielfältig: CSB, pH oder TOC charakterisieren den Zustand eines Gewässers, daneben müssen gerade bei Fragen zur Wasserqualität auch Schadstoffbelastungen durch Schwermetalle, Keime oder Arzneimittelrückstände beantwortet werden. Unser Special beschreibt neben den Methoden zur Wasseranalytik aber auch den Einsatz von Wasser als Lösungsmittel im Labor.

Gefahr gebannt? Bienenschädigende Neonicotinoide automatisiert bestimmen

HPLC-MS/MS

Gefahr gebannt? Bienenschädigende Neonicotinoide automatisiert bestimmen

Weil sie Bienen schädigen, hat die Europäische Union den Feldeinsatz dreier Schädlingsbekämpfungsmittel der Gruppe der Neonicotinoide untersagt. Analytisch lässt sich das Verbot mittels HPLC-MS/MS überwachen. Die Automatisierung der Probenvorbereitung macht dabei Sinn. lesen

Wasseranalytik: Organischen Substanzen auf der Spur

Suspect-Screening verschiedener wässriger Matrices mittels LC-IM-HRMS

Wasseranalytik: Organischen Substanzen auf der Spur

Durch die Kopplung der hochauflösenden Massenspektrometrie mit der Ionenmobilitätsspektrometrie können CCS-Werte von Ionen in der Gasphase bestimmt werden. Diese können als zusätzliches Identifizierungskriterium herangezogen werden – besonders für das Suspect-Screening, wenn Referenzstandards nicht vorhanden sind oder Informationen zu Fragmentbildungen fehlen. lesen

Weniger Stickstoff bedeutet geringere Algenblüte

Stickstoffeintrag in Gewässer kontrollieren

Weniger Stickstoff bedeutet geringere Algenblüte

Besonders im Sommer kommt es in Gewässern häufig zu Algenblüte, der massenhafte Vermehrung von Algen oder Cyanobakterien. Forscher des Leibniz-Instituts für Gewässerökologie und Binnenfischerei haben nun entdeckt, dass die Algenblüte durch eine Verringerung des Stickstoffeintrages in das Gewässer deutlich reduziert werden kann. lesen

Erd(ge)schichten – Sedimente im Fokus der Forschung

Was Manganknollen und Gesteine über die alte Erde verraten

Erd(ge)schichten – Sedimente im Fokus der Forschung

Unsere Erde ist rund 4,6 Milliarden Jahre alt. In dieser Zeit hat sie sich von einem lebensfeindlichen Feuerball zu einer blauen Oase entwickelt. Welche Veränderungen sich in ihrer Frühzeit vor 3,8 Milliarden Jahren bis heute zugetragen haben, sollen nun neue Projekte der Jacobs University Bremen untersuchen. Im folgenden Beitrag erfahren Sie unter anderem, was Manganknollen und im Wasser gelöstes Gallium dabei für eine Rolle spielen. lesen

Blick in die Unterwasserwelt: Gewässeranalyse per Lichtmikroskopie

Lichtmikroskopie

Blick in die Unterwasserwelt: Gewässeranalyse per Lichtmikroskopie

Die Gewässergüte spielt in nahezu jedem Gewässer eine Rolle. Um sie zu bewerten, hilft der Blick ins Detail: kleinste, mit dem bloßen Auge nicht erkennbare Organismen sind wichtige Indikatoren. Die Lichtmikroskopie ist daher ein wertvolles Werkzeug. lesen

Lässt sich Bioplastik recyceln?

Stellungnahme zu Biokunststoffen

Lässt sich Bioplastik recyceln?

Biokunststoffe gelten als nachhaltige Alternative zu Kunststoffen aus Erdöl. Sollten diese Materialien verstärkt eingesetzt werden, z. B. in Verpackungen? Das umweltschonende Potenzial von Biokunststoffen wird jedoch erst dann vollständig ausgeschöpft, wenn es gelingt, diese zu recyceln. Sind Biokunststoffe kreislauffähig? Experten nehemn nun Stellung. lesen

Schützt Zucker die Ozonschicht?

FCKW-Gase binden

Schützt Zucker die Ozonschicht?

Der Schutzschild der Erde hat ein Loch: Damit die Ozonschicht sich wieder erholen kann, müssen klimaschädliche Gase wie FCKWs aus der Atmosphäre entfernt und erst gar nicht dort hineingelassen werden. Ein vielversprechendes Adsorptionsmittel haben nun Forscher aus Mainz und Aschaffenburg vorgestellt. Mit modifizierten Zuckermolekülen wollen sie die FCKW-Gase binden. lesen

Hormone im Griff?

Steroidhormon-Anreicherung aus Oberflächengewässern

Hormone im Griff?

Hormone werden vielfach zu therapeutischen Zwecken eingesetzt. Nebeneffekt: Früher oder später gelangen sie auch in unsere Gewässer und können so als endokrine Disruptoren Mensch und Umwelt gefährden. Empfindliche Analytik ist daher gefragt. Die verfügbaren LC-MS/MS-Systeme sind jedoch für ein Direktinjektionsverfahren noch nicht sensitiv genug. Die Lösung heißt deshalb: gezielte Anreicherung. Hier am Beispiel von Steroidhormonen vorgestellt. lesen

Schädlingsvorhersage für Europa

Klimawandel lässt Schadinsekten neues Terrain erschließen

Schädlingsvorhersage für Europa

Sonnig mit Aussicht auf Fruchtfliegen – so lautet vereinfacht die Prognose von Züricher Forschern. Sie arbeiten daran, die Verbreitung von Schadinsekten in den kommenden Jahrzehnten abzuschätzen. Mit ihren Modellen wollen sie die deutsche Landwirtschaft gegen Schädling wappnen, die durch veränderte klimatische Bedingungen zukünftig Einzug halten werden. lesen

Wasser als Platzhalter in Proteinen

Wie Wassermoleküle Komplexbindungen beeinflussen

Wasser als Platzhalter in Proteinen

Wasser macht mehr als die Hälfte unseres Körpergewichts aus. Besonders unsere Zellen sind voll davon. So ist es kaum verwunderlich, dass Wassermoleküle dort entscheidend die biologischen Prozesse beeinflussen. Forscher der Universität Marburg haben nun untersucht, wie Wassermoleküle sich in den Bindungstaschen von Proteinen anlagern und den Platz anschließend für die eigentlichen Bindungspartner räumen. lesen

eLABORPRAXIS Newsletter abonnieren.

Unser redaktioneller Newsletter informiert Sie über Laborbedarf, Labortechnik, Laborautomation, Analytik und LifeScience.

* Ich bin mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung einverstanden.
Spamschutz:
Bitte geben Sie das Ergebnis der Rechenaufgabe (Addition) ein.