Worldwide China

Wasser- & Umweltanalytik

Wasseranalytik ist nicht gleich Wasseranalytik – Trinkwasser, Abwasser oder Prozesswasser, die Bandbreite an Messtechniken ist groß. Doch auch die Parameter und Substanzen, die bestimmt werden müssen, sind extrem vielfältig: CSB, pH oder TOC charakterisieren den Zustand eines Gewässers, daneben müssen gerade bei Fragen zur Wasserqualität auch Schadstoffbelastungen durch Schwermetalle, Keime oder Arzneimittelrückstände beantwortet werden. Unser Special beschreibt neben den Methoden zur Wasseranalytik aber auch den Einsatz von Wasser als Lösungsmittel im Labor.

 
 
Neues Merkblatt zum Thema Abwasser im Labor

Regelwerk

Neues Merkblatt zum Thema Abwasser im Labor

Die Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e. V. (DWA) hat den Entwurf des Merkblatts DWA-M 709 „Laborabwasser“ veröffentlicht. Er soll künftig das Merkblatt ATV-M 709 „Abwasser aus gentechnischen Produktionsanlagen und vergleichbaren Laboreinrichtungen“ aus dem Jahre 1996 ersetzen, das einer deutlichen Überarbeitung bedurfte. lesen

Beschleunigte Elektronen helfen bei der Wasseraufbereitung

Abwasser

Beschleunigte Elektronen helfen bei der Wasseraufbereitung

Unser Abwasser durchläuft einen komplizierten Klärungsprozess an dessen Ende sauberes Trinkwasser stehen sollte. Der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) stellte in einer aktuellen Pressemeldung heraus, dass nach mechanischer, biologischer und chemischer Klärung und dem Durchlaufen einer vierten Reinigungsstufe in modernen Kläranlagen Spurenstoffe nur verringert, jedoch nie ganz vermieden oder gar entfernt werden können lesen

Genetische Uhren regulieren vermutlich größte tägliche Bewegung von Biomasse

Zooplankton

Genetische Uhren regulieren vermutlich größte tägliche Bewegung von Biomasse

Zeit für den Aufstieg – Der Ruderfußkrebs Calanus finmarchicus richtet seinen Tag nach einer genetischen Uhr aus, die unabhängig von äußeren Reizen funktioniert. Diese Uhr beeinflusst Rhythmen des Stoffwechsels sowie die tägliche Vertikalwanderung der Krebse. Das hat einen enormen Einfluss auf das gesamte Nahrungsnetz im Nordatlantik, denn Calanus finmarchicus ist dort eine zentrale Zooplanktonart. Je nachdem, wo sich der energiereiche Krebs gerade befindet, müssen sich auch seine Fressfeinde aufhalten. lesen

Stabilität ist gefragt – Wie gelangt Kohlenstoff Tausende Kilometer tief ins Erdinnere?

Kohlenstoffkreislauf der Erde

Stabilität ist gefragt – Wie gelangt Kohlenstoff Tausende Kilometer tief ins Erdinnere?

Wie gelangt Kohlenstoff von der Erdoberfläche bis tief ins Erdinnere? Dieser Transportweg, der einen zentralen Abschnitt im Kohlenstoffkreislauf der Erde darstellt, galt bisher als rätselhaft. Nun berichten Forscher über hochstabile Kristallstrukturen von Eisencarbonat, die in rund 2000 Kilometer Tiefe unter sehr hohen Drücken und Temperaturen entstehen. Dabei kommt es zu einer starken Oxidation des im Eisencarbonat enthaltenen Eisens. Die neuen, außerordentlich stabilen Strukturen machen es möglich, dass Kohlenstoff noch tiefer ins Erdinnere transportiert wird. lesen

Zu salzig? Kein Problem! TOC in salzhaltigen Wässern bestimmen

In Labor und Prozess

Zu salzig? Kein Problem! TOC in salzhaltigen Wässern bestimmen

In vielen Matrices sind organische Verbindungen unerwünscht; sie gelten als Verunreinigungen. Um ihr Maß zu bestimmen, hat sich seit Jahrzehnten der Summenparameter TOC etabliert. Doch was tun, wenn dessen Bestimmung durch hohe Salzgehalte in den Proben erschwert ist? lesen

E-Learning-Tool informiert über Schadstoffe im Wasserkreislauf

Lernen im digitalen Zeitalter

E-Learning-Tool informiert über Schadstoffe im Wasserkreislauf

Die Qualität unserer Wasserressourcen ist potentiell durch eine große Anzahl an Chemikalien und krankheitsverursachenden Mikroorganismen gefährdet, die aus Kläranlagen oder diffusen Quellen wie z.B. der Landwirtschaft in die aquatische Umwelt gelangen. Die Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall (DWA) hat aus Projektergebnissen ein E-Learning-Tool für die Lern-App Brainyoo entwickelt, das die Problematik der Schadstoffe und Krankheitserreger im Wasserkreislauf und geeignete Handlungsmaßnahmen vermittelt. lesen

Angriff auf den 51-Milliarden-Dollar-Markt: Neuentwicklungen zur „Grünen Chemie“

Grüne Chemie: Bio-basierte Polymere auf dem Vormarsch

Angriff auf den 51-Milliarden-Dollar-Markt: Neuentwicklungen zur „Grünen Chemie“

Die „grüne Chemie“ mit Produkten auf Basis nachwachsender Rohstoffe ist auf dem Vormarsch: Experten erwarten, dass sich das Marktvolumen bis 2020 beinahe verdoppelt. Entsprechend eifrig sind Forschung und Industrie dabei, Lösungen und Produkte für Chemie, Kunststoffindustrie, Pharma und Healthcare oder die Umwelttechnik zu entwickeln. lesen

Die Gratwanderung zwischen Biomasse-Nutzung und Ernährungssicherheit

Netzwerk zur nachhaltigen Nutzung von Biomasse in Afrika

Die Gratwanderung zwischen Biomasse-Nutzung und Ernährungssicherheit

Für den afrikanischen Kontinent ist die optimale Biomasse-Nutzung in den nächsten Jahren von entscheidender Bedeutung. Durch das Bevölkerungswachstum bedarf es neuartiger Verfahren, um den Anbau und die Weiterverarbeitung von Nahrungsmitteln zu verbessern. Daneben gilt es aber auch beispielsweise Abfälle dieser Lebensmittelproduktion für die Energiegewinnung zu nutzen. Im Rahmen eines internationalen Projektes arbeiten Wissenschaftler nun an Ideen für mehr Lebensmittelsicherheit gekoppelt mit alternativer Biomasse-Nutzung. lesen

Überraschender Fund: Methan-Ausbrüche vor Helgoland

Tausende frische Krater entdeckt

Überraschender Fund: Methan-Ausbrüche vor Helgoland

Innerhalb weniger Monate sind auf dem Grund vor der Nordseeinsel Helgoland tausende Krater am Meeresboden entstanden. Aus dem Meeresboden ist Methan entwichen, das Sand aufwirbelt und daraus die Kraterhügel hat entstehen lassen. Es ist das erste Mal, dass im Gebiet Helgoland-Riff die Spuren von massiven Methanausbrüchen beobachtet wurden. lesen

Grillen & Co. – Antikörper gegen krebserregendes Benzo[a]pyren entschlüsselt

Umweltgift Benzo[a]pyren

Grillen & Co. – Antikörper gegen krebserregendes Benzo[a]pyren entschlüsselt

Sommer ist Grillzeit. Allerdings entsteht bei der Reaktion von Fett mit glühender Kohle Benzopyren – ein verbreitetes Umweltgift, das beim Menschen Krebs auslösen kann. Da über viele Jahrzehnte Häuser mit Kohle oder Holz beheizt wurden, ist dieser polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoff (PAK) über den Schornsteinrauch ebenso in Böden und im Grundwasser eingelagert. Ein Forscherteam hat nun den Bindungsmechanismus eines Antikörpers an Benzo[a]pyren entschlüsselt. Eine Entdeckung, die den Weg frei machen könnte für den einfacheren Nachweis und damit das Entfernen des Giftstoffes. lesen

eLABORPRAXIS Newsletter abonnieren.

Unser redaktioneller Newsletter informiert Sie über Laborbedarf, Labortechnik, Laborautomation, Analytik und LifeScience.

* Ich bin mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung und AGB einverstanden.
Spamschutz:
Bitte geben Sie das Ergebnis der Rechenaufgabe (Addition) ein.