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Gefahrstoffverwaltung Workflows im Wandel: Gefahrstofflager per App verwalten

Quelle: Pressemitteilung

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Gefahrstofflagerung wird digital: Mit der App My-Düperthal können unterschiedlichste Lageranforderungen zusammengeführt werden. Losgelöst davon, ob entzündbare Flüssigkeiten, Druckgasflaschen, Lithium-Ionen-Batterien, Säuren und Laugen gelagert werden – alles bleibt immer im Überblick, wie der Anbieter verspricht.

Die My-Düperthal-App gibt einen Überblick zu den Lagerbeständen der Gefahrstoffe.
Die My-Düperthal-App gibt einen Überblick zu den Lagerbeständen der Gefahrstoffe.
(Bild: Düperthal)

Die Lagerung und das Management von Gefahrstoffen stellen im Arbeitsalltag immer wieder eine Herausforderung für Unternehmen und ihre Mitarbeiter dar. Ungeordnete Prozesse kosten dabei wertvolle Zeit. Die My-Düperthal Gefahrstoffverwaltung soll genau dort ansetzen und Antworten liefern auf die Fragen: Wo steht was und wie viel? Mit der browserbasierten Applikation, können jederzeit und überall alle relevanten Lagerbestände von Sicherheitsschränken und Lagereinrichtungen abgefragt werden. Egal ob mit dem Smartphone, Tablet oder PC, die Informationen sind immer auf dem neusten Stand.

Hintergrund: Umfrage zur Digitalisierung

Der Anreiz zur Entwicklung der My- Düperthal-Anwendung war eine Studie des Fraunhofer-Instituts für Produktionstechnik und Automatisierung IPA aus dem Jahr 2021. Diese hat sich mit dem Digitalisierungsstand in Life-Science-Laboren auseinandergesetzt. Ein Ergebnis: nicht-wertschöpfende Tätigkeiten kosten Labormitarbeiter und -manager täglich sehr viel Zeit. „Nicht-wertschöpfende“ Aufgaben sind Tätigkeiten, die zur Organisation des Labors gehören, aber nicht unmittelbar zur Durchführung eines Experiments zählen. Eine besonders zeitintensive Herausforderung stellen laut Studie Lagerbestände dar, die mit 93 % die Spitzenposition bei der Nennung nicht-wertschöpfender Tätigkeiten einnehmen. Die Studienergebnisse zeigen zusätzlich, dass der Bereich Dokumentation durchschnittlich 26 % der täglichen Arbeitszeit in Anspruch nimmt. Neben den täglichen Herausforderungen und nicht-wertschöpfenden Tätigkeiten von Labormitarbeitern und -managern wurde außerdem ergründet, ob ein Zusammenhang zum aktuellen Digitalisierungs-, Vernetzungs- und Automatisierungsgrad besteht. Und tatsächlich wünschen sich Mitarbeiter laut der Fraunhofer-Umfrage u. a. verstärkt ein papierloses Labor – ein wichtiger Aspekt auch in Hinblick auf Rohstoffknappheit und Ressourcenschonung.

Das Konzept für digitales Gefahrstoffmanagement

Mit dem Einsatz von der App My-Düper­thal können aktuelle Informationen zu Gefahrstoffen digital geliefert und transparent dokumentiert werden. Durch die Minimierung nicht-wertschöpfender Tätigkeiten entstehen zusätzliche Freiräume für Mitarbeiter, heißt es in einer Pressemeldung von Düperthal. Die digitale Gefahrstoffverwaltung umfasst folgende Features:

  • Standort von Gefahrstoffen und Definition individueller Lagerbereiche
  • Daten und Mengen von Chemikalien, Lithium-Ionen-Batterien und Con­sumables
  • Gefahrstoffkennzeichnung nach GHS und Gebotszeichen
  • Dokumente wie Datenblätter, Sicherheitsanweisungen, Bedienungs­anleitungen
  • Erinnerungsfunktionen, z. B. Wartungsintervalle
  • Datenverfügbarkeit on-site (vor Ort) und remote (Fernzugriff)

Das stabilisiert die Prozesse und verbessert die Arbeitssicherheit durch geführte, papierlose Abläufe. Durch die Entlastung der Mitarbeiter entsteht laut App-Anbieter zudem eine höhere Zufriedenheit und sie ermöglicht mehr Kreativität im Arbeitsalltag.

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