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Aptamere

Aptamere für Bioanalysen

| Redakteur: Doris Neukirchen

Ein neues englischsprachiges Fachbuch beschreibt die Methoden der Aptamer-Gewinnung.

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Das neue Fachbuch liefert einen Überblick zur Entwicklung und Anwendung von Aptameren.
Das neue Fachbuch liefert einen Überblick zur Entwicklung und Anwendung von Aptameren.
( Bild: Wiley-Blackwell )

Aptamere bestehen aus Nukleinsäuren und können bestimmte Zielmoleküle auf Grund ihrer dreidimensionalen Gestalt erkennen und anschließend binden. Durch diese Bindung wird z.B. das Aufspüren, Nachweisen und Messen bestimmter Stoffe möglich. Dazu können die Aptamere beispielsweise in Biosensoren eingesetzt werden. Biosensoren versprechen einfache, schnelle und kostengünstige Messungen. Das Herzstück eines jeden Biosensors ist eine biologisch aktive Komponente. Dieser Biorezeptor ist in der Lage, mit seinen Zielsubstanzen in Wechselwirkung zu treten und dabei ein Signal zu erzeugen. Über bestimmte im Sensor enthaltene Signalwandler wird dieses Signal dann sicht- und messbar gemacht. Nach der Messung wird der Biosensor wieder in seinen Ausgangszustand gebracht. Das bedeutet: er ist regenerierbar. In dem englischsprachigen Fachbuch „Aptamers in Bioanalysis“ haben Dr. Beate Strehlitz und Dr. Regina Stoltenburg vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) ein Übersichtskapitel über das SELEX-Verfahren und seine vielfältigen Varianten geschrieben. Mit dem SELEX-Verfahrens können Aptamere für die unterschiedlichsten Anwendungen selektiert werden. Das Fachbuch ist im Wiley-VCH-Verlag erschienen, umfasst 314 Seiten und kann zum Preis von 109,00 Euro im LaborPraxis Bookshop bestellt werden.

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