Suchen

Isolatoren

Atomatisierung von H2O2

Mit Decopulse stellte Metall+Plastic ein innovatives System für die Einbringung von H2O2 in Isolatoren vor.

Firmen zum Thema

Isolator-Technologie von Metall+Plastic.
Isolator-Technologie von Metall+Plastic.
(Bild: Optima)

Durch die spezifischen Decopulse-Einspritzdüsen wird das H2O2 atomisiert, also ein besonders feiner Sprühnebel erzeugt. Die Düsen verfügen im Inneren über zwei Kanäle, um das H2O2 mit (Druck-)Luft als Trägergas direkt im Isolator fein zu zerstäuben. Der vergleichsweise hohe innere Druck in sehr kleinen Tröpfchen bewirkt, dass diese kleinen Tröpfchen schnell verdampfen. Da bei Decopulse circa 90 Prozent der Tröpfchen im Querschnitt eine Größe von unter 1,5 Mikrometern aufweisen, verdampfen diese bereits wenige Zentimeter von der Düse entfernt. Indem in kurzen, exakt definierten Zeitintervallen – beispielsweise 100 Millisekunden – das Ventil für das flüssige H2O2 geöffnet und wieder geschlossen wird, ergibt sich eine ein pulsierender Effekt. Dies erlaubt eine sehr feine Dosierung der eingebrachten H2O2-Menge. Durch die kontinuierliche Versorgung der Düsen mit Druckluft herrschen im Isolator Turbulenzen vor, die für eine hervorragende Verteilung des freigesetzten gasförmigen H2O2 sorgen sollen.

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Kontaktieren Sie uns über: support.vogel.de (ID: 45621336)