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Biomedizinische Forschung, Forensik und Diagnostik Automatisierte Probenverarbeitung zur DNA-Extraktion

Redakteur: Christian Lüttmann

DNA-Extraktionen für Forschungszwecke soll in Zukunft einfacher und schneller gehen. Dafür hat Qiagen eine neue Plattform zur Automatisierte Probenverarbeitung angekündigt, die in drei Versionen kommen soll: abgestimmt auf die biomedizinische Forschung, die Forensik und die klinische Diagnostik.

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Für die DNA-Extraktion bring Qiagen in diesem Jahr eine neue Plattform für die automatisierte Probenvorbereitung auf den Markt (Symbolbild).
Für die DNA-Extraktion bring Qiagen in diesem Jahr eine neue Plattform für die automatisierte Probenvorbereitung auf den Markt (Symbolbild).
(Bild: Qiagen)

Mit einer neuen Plattform für die automatisierte Probenvorbereitung will Qiagen die Arbeit in der biomedizinischen Forschung erleichtern. Die nun angekündigten die EZ2-Connect-Instrumente arbeiten mit vorgefüllten Kartuschen und verarbeiten mittels einer auf Magnet-Partikeln basierenden Technologie in etwa 20 Minuten zeitgleich bis zu 24 Proben. Prozesssicherheit und eine effiziente Extraktion von Nukleinsäuren sind dabei optimal gewährleistet, heißt es in einer Pressemeldung.

Die EZ2-Connect-Plattform kann in vielen Bereichen eingesetzt werden und wird in drei Versionen erhältlich sein, die auf gezielte Anwendungsbereiche abgestimmt sind. EZ2 Connect für die Forschung und den Einsatz in pharmazeutischen Laboren sowie EZ2 Connect Fx für die Forensik und die Personenidentifizierung kommen im Juli auf den Markt. Die Einführung von EZ2 Connect MDx für Workflows im Bereich der molekularen Diagnostik ist für Anfang 2022 geplant. Zulassungen werden in den USA, den Ländern der Europäischen Union und anderen Ländern eingeholt.

EZ2 Connect deckt eine große Bandbreite an Probenarten ab und kann in der biomedizinischen Forschung in verschiedensten Anwendungsbereichen eingesetzt werden. Mit direkt in den Pipettenspitzen erfolgenden Trennprozessen, einer integrierten Wärmelösung, einem Pipettiersystem für Reagenzien und hohen Verarbeitungsmengen soll ein zuvor unerreichtes Maß an Benchtop-Automatisierung erreicht werden. Die Plattform macht sich neue Ansätze der Extraktion von zirkulierender, zellfreier DNA (cfDNA) und Nukleinsäuren aus verschiedenen Probentypen wie FFPE-Proben zunutze und bringt damit laut Unternehmensangaben die analytische Qualität auf eine neue Stufe. Damit soll diese Lösung beispielsweise in der Krebsforschung notwendige Erkenntnisse liefern.

Die neu eingeführte EZ2-Connect-Plattform ermöglicht die Bearbeitung von Proben im mittleren bis hohen Durchsatz und kombiniert Flexibilität mit maximaler Prozesssicherheit in dedizierten Geräteversionen.

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