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Chemie-Ranking BASF einsam an der Spitze der Top 20 der deutschen Chemieunternehmen

BASF, Bayer und Fresenius sind auch 2019 die mit Abstand umsatzstärksten deutschen Chemieunternehmen. Während Bayer und Fresenius gegenüber dem Vorjahr zulegen konnten, musste die BASF einen Umsatzrückgang verzeichnen. Warum das so war und welche Unternehmen es sonst noch in die Top 20 geschafft haben, erfahren Sie bei uns.

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BASF ist trotz Umsatzrückgang auch im Jahr 2019 das umsatzstärkste deutsche Chemieunternehmen.
BASF ist trotz Umsatzrückgang auch im Jahr 2019 das umsatzstärkste deutsche Chemieunternehmen.
(Bild: Creativ Images/Adobe Stock)

Würzburg – Auch im abgelaufenen Geschäftsjahr 2019 konnte BASF seine Vormachtstellung in puncto Umsatz bei den deutschen Chemieunternehmen unterstreichen. Mit 59,3 Milliarden Euro Umsatz ist das Ergebnis jedoch knapp 3,4 Milliarden Euro niedriger als noch 2018. Nach konzerneigenen Angaben lag das unter anderem am Handelskonflikt zwischen China und den USA, der Unsicherheit im Zusammenhang mit dem Brexit, der sinkenden Nachfrage vor allem aus der Automobilindustrie sowie der langsameren Entwicklung wichtiger Absatzmärkte.

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Auf den Plätzen zwei und drei folgen mit jeweils klarem Abstand zueinander Bayer (43,5 Milliarden Euro Umsatz) und Fresenius (35,5 Milliarden Euro). Beide Unternehmen konnten ihren Umsatz deutlich steigern. Bayer legte um fast 10 Prozent bzw. 3,9 Milliarden Euro zu und Fresenius um fast 6 Prozent bzw. 2 Milliarden Euro.

Neben der BASF mussten in den Top 10 lediglich noch Evonik und Covestro einen Umsatzrückgang vermelden. Sowohl bei Evonik (-12.7 Prozent) als auch bei Covestro (-15,1 Prozent) waren der Umsatzverlust beträchtlich. Beide Unternehmen litten unter den gleichen Problemen wie die Ludwigshafener. Covestro-Vorstandschef Markus Steilemann brachte es auf den Punkt: „Das Jahr 2019 war geprägt durch eine Reihe geopolitischer und gesamtwirtschaftlicher Unsicherheiten.“

Evonik ist zudem das einzige Unternehmen in den Top 10, welches sich um eine Platzierung verschlechtert hat. Im Jahr 2018 reichte ein Jahresumsatz von 15 Milliarden Euro noch für Platz 6.

In der zweiten Hälfte der Top 20 der umsatzstärksten deutschen Chemieunternehmen blieben große Schwankungen ebenfalls aus. Lediglich Stada Arzneimittel (2019: 15. Platz/2018: 16. Platz) und Fuchs Petrolub (2019: 16. Platz/2018: 15. Platz) tauschten die Plätze im Ranking. Neben Stada Arzneimittel (Umsatzplus von 12 Prozent gegenüber dem Vorjahr) gehört Symrise mit einem Umsatzplus von 8 Prozent zu den großen Gewinnern. Lanxess ist mit einem Umsatzrückgang von 400 Millionen Euro bzw. 5,6 Prozent der große Verlierer der Unternehmen von Platz 11 bis 20.

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Über den Autor

Dipl.-Medienwirt (FH) Matthias Back

Dipl.-Medienwirt (FH) Matthias Back

Projektmanager Digital PROCESS/LABORPRAXIS