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Chemische Haushaltswaren
Von der guten Stimmung der Konsumenten profitiert auch der Markt für chemische Haushaltswaren, in dem vor allem Wasch- und Reinigungsmittel eine wichtige Rolle spielen. Auch die Absatzzahlen für Agro-, Bau- und Wasserchemikalien dürften zulegen. Dies bestätigen Marktstudien von privaten Instituten wie Frost & Sullivan und Datamonitor, denen zufolge diese Bereiche 2012 alle um etwa 4 bis 5% wachsen dürften.
Produktion/Branchenstruktur
Den stark importabhängigen Pharmasektor in Südafrika dominieren internationale Hersteller. Auf sie entfallen rund 70% des Arzneimittelmarktes im Land. Die restlichen 30% bestreiten größtenteils die zwei lokalen Generikaproduzenten Aspen Pharmacare sowie Adcock Ingram.
Grundstoffe (Active Pharmaceutical Ingredients - API) müssen zu 95% aus dem Ausland eingeführt werden. Für Pharmazeutika wurde 2012 ein verbindlicher Inlandsanteil bei Ausschreibungen des öffentlichen Sektors eingeführt. Bei bestimmten Medikamenten (am Anfang circa 70 Stück) muss demnach in der Regel 70-80% der Gesamtmenge von lokalen Herstellern beschafft werden.
Farben und Lacke-Produzenten
Heimische Produzenten von Farben und Lacken in Südafrika wie Du Pont/Plascon, ICI-Dulux oder PPG stellen den Großteil der verbrauchten Dekorfarben und Autolacke her. Spezialanwendungen für die Industrie werden hingegen häufiger im Ausland beschafft. Sehr hoch ist der Importanteil bei Grundstoffen, die vor allem aus Asien und Europa eingeführt werden. Einige südafrikanische Hersteller gingen mit ausländischen Unternehmen Lizenzpartnerschaften ein, um die Entwicklungskosten zu reduzieren.
Kunststoffsektor
Im Kunststoffsektor dominieren Sasol, Safripol und HOSAF die lokale Produktion. Sasol stellt die vier wichtigen Hauptpolymere LDPE, LLDPE, PP und PVC her. Safripol ist insbesondere bei PP und HDPE und HOSAF bei PET aktiv. Vor allem Styrene sowie technische Polymere müssen jedoch importiert werden. Die größten Lieferanten sind BASF, Lanxess und Dupont.
Agrochemieprodukte
Zu den führenden Anbietern innovativer Agrochemieprodukte zählen Syngenta, Marktanteil circa 17% am Gesamtmarkt für Agrochemie, Bayer (rund 13%), BASF (circa 8%) sowie das amerikanische Unternehmen Dow (9%). Führend bei Generika sind Volcano sowie Villa Crop Protection. Der Marktanteil der Nachahmerpräparate könnte bereits bei bis zu 50% liegen.
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