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Chemie-Länderreport Belgien

Chemieindustrie in Belgien – Ende der Talfahrt?

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Deutschland ist aufgrund großer Anteile an den Ein- und Ausfuhren ein wichtiger Handelspartner Belgiens bei Chemieprodukten. Im 1. Halbjahr 2012 machten deutsche Erzeugnisse rund 16% der Chemieimporte aus. Die Marktposition Deutschlands wird jedoch 2013/14 weiter unter Druck stehen. Eine bedeutende Bezugsquelle ist zudem Irland, dessen Lieferungen überwiegend von dort produzierenden US-Pharmamultis stammen.

Geschäftspraxis in Belgien

Aufgrund separatistischer Tendenzen ist bei der Herstellung und dem Verkauf von Chemieerzeugnissen die zunehmende Autonomie der drei belgischen Regionen zu beachten. Flandern bildet den Schwerpunkt der Chemiestandorte (Umsatz: 40,0 Mrd. Euro), während Wallonien (11,8 Mrd. Euro) und Brüssel (6,3 Mrd. Euro) Marktnischen bedienen.

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Das Wirtschaftsministerium hat eine Stelle eingerichtet, die über Zulassungsfragen in der Chemie (etwa Umweltverträglichkeit, Gesundheits-, und Verbraucherschutz) informiert. Über die Zulassung von Arzneimitteln berichtet das Ministerium für Volksgesundheit, dessen Generaldirektion Arzneimittel die Qualität, Sicherheit und Wirksamkeit der Erzeugnisse überwacht.

Im innergemeinschaftlichen Warenverkehr der EU sind die Regelungen des Umsatzsteuer-Kontrollverfahrens in der EU zu beachten. Informationen hierzu finden sich auf der Internetseite des Bundeszentralamtes für Steuern. Hinsichtlich der Normierung gelten die einschlägigen EU-Richtlinien. Siehe hierzu zum Beispiel die Website des Deutschen Instituts für Normung e.V..

Tabellen, Zahlen und weitere Fakten zur Chemieindustrie in Indonesien finden Sie in der Bildergalerie des Artikels.

* Quelle: Germany Trade and Invest

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