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Lebensmittelchemietage 2025 Fleischersatz, Mykotoxine und KI: Wie Wissenschaft das Essen lecker und sicher macht

Quelle: Pressemitteilung Gesellschaft Deutscher Chemiker 1 min Lesedauer

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Was fehlt dem Geschmack von Fleischersatzprodukten? Welche Schadstoffe lauern in Hartkäse? Und wie verändert künstliche Intelligenz die Lebensmittelanalytik? Auf den 53. Deutschen Lebensmittelchemietagen in Halle präsentieren Forscher Lösungsansätze für aktuelle Herausforderungen bei Lebensmittelqualität und Verbraucherschutz. Ein Blick ins Tagungsprogramm.

Auf den Lebensmittelchemietagen 2025 dreht sich das Vortragsprogramm um Sicherheit, Qualität und Verbraucherschutz. Lesen Sie hier, was Sie auf der Tagung erwartet. (Symbolbild)(Bild: ©  Alexander Raths - stock.adobe.com)
Auf den Lebensmittelchemietagen 2025 dreht sich das Vortragsprogramm um Sicherheit, Qualität und Verbraucherschutz. Lesen Sie hier, was Sie auf der Tagung erwartet. (Symbolbild)
(Bild: © Alexander Raths - stock.adobe.com)

Vom 22. bis 24. September finden an der Universität Halle-Wittenberg die 53. Deutschen Lebensmittelchemietage statt. Organisiert wird die Veranstaltung von der Lebensmittelchemischen Gesellschaft (LChG) der größten Fachgruppe der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh). Die Jahrestagung 2025 stellt Lösungsansätze für aktuelle Herausforderungen im Bereich Lebensmittelqualität und Verbraucherschutz in den Mittelpunkt.

Welche Fachimpulse Teilnehmer der Veranstaltung erwarten, zeigt die kleine Bildergalerie hier:

Bildergalerie

Im Rahmen der Veranstaltung zeichnet die GDCh zudem zwei Wissenschaftler für ihren besonderen Einsatz für die Lebensmittelchemie mit der Joseph-König-Gedenkmünze aus.

Wegbereiter der Kapillar-Gaschromatographie

Dr. Konrad Grob(Bild:  privat (Quelle: GDCh-Meldung))
Dr. Konrad Grob
(Bild: privat (Quelle: GDCh-Meldung))

Dr. Konrad Grob erhält die Auszeichnung für seine Lebensleistung in der Lebensmittelanalytik. Er entwickelte die Kapillar-Gaschromatographie entscheidend weiter. Seine Forschung deckte Kontaminationen durch Mineralöle, Weichmacher und Druckfarben in Lebensmitteln auf. Er entlarvte Olivenölfälschungen und forschte zur Acrylamidbildung in Kartoffelprodukten. Als langjähriger EFSA-Experte prägt er den europäischen Verbraucherschutz.

Lehrmeister der Lebensmittelsicherheit

Prof. Dr. Reinhard Matissek(Bild:  privat (Quelle: GDCh-Meldung))
Prof. Dr. Reinhard Matissek
(Bild: privat (Quelle: GDCh-Meldung))

Professor Dr. Reinhard Matissek erhält die Auszeichnung für vier Jahrzehnte wegweisende Arbeit in der Lebensmittelsicherheit. Der Lebensmittelchemiker war von 1989 bis 2019 Direktor des Lebensmittelchemischen Instituts des Bundesverbandes der Deutschen Süßwarenindustrie (LCI) in Köln. Unter anderem erarbeitete er Minimierungsstrategien für gesundheitsschädliche Stoffe wie Acrylamid und Mineralöle in Lebensmitteln. Er fördert seit 27 Jahren den wissenschaftlichen Nachwuchs, berät das Bundesinstitut für Risikobewertung und prägte Generationen von Studierenden mit seinen Lehrbüchern.

Hier finden Sie weitere Informationen zu den 53. Deutschen Lebensmittelchemietagen, etwa Kontaktdaten sowie as vollständige Vortragsprogramm zum Download.

Diese Meldung ist zuvor bei unserer Schwestermarke www.foodtec-insider.de erschienen.

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