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Asecos beispielsweise setzt deshalb auf eine Konstruktion mit mehreren Schichten. Die Außenhülle der Druckgasflaschenschränke ist epoxydharzbeschichtetes Stahlblech, der Innenkorpus besteht aus kunstharzbeschichteten Stahl- oder Holzplatten, dazwischen befindet sich ein feuerhemmender Dämmkern.
Ein weiteres Muss bei der Verwendung von Druckgasflaschenschränken ist die Möglichkeit der technischen Belüftung. Diese soll der Gefahr durch eventuell austretende Gase über undichte oder kaputte Ventile vorbeugen.
Die richtige Entlüftung in Sicherheitsschränken
Im Hinblick auf den laut EN 14470-2 vorgeschriebenen Grenzwert von max. 150 Pa Druckverlust ist es vorerst irrelevant, ob es sich um einen Sicherheitsschrank zur Lagerung von entzündbaren bzw. brandfördernden oder giftigen Gasen handelt. Für die Lagerung von Gasen der beiden Kategorien werden jedoch unterschiedliche Luftwechselraten gefordert. Für entzündbare und brandfördernde Gase ist in der Norm die minimale Luftwechselzahl von 10 angegeben. Das ist für hohen Schutz ausreichend. Feuerwiderstandsfähige Schränke für giftige Gase aber sind mit 120-fachem Luftwechsel pro Stunde zu betreiben. Deshalb kommt bei der Lagerung von Druckgasen dieser Kategorie der Entlüftung eine nochmals gesteigerte Bedeutung zu. Vor allem bei den Modellen mit großem Innenvolumen, wie den 140 cm breiten Schränken, war dies bisher kein leichtes Unterfangen. Mit dem Ziel, auch die Herausforderung der gesetzeskonformen Entlüftung von Sicherheitsschränken mit hohem Innenvolumen zu meistern, gibt es seit kurzem in Gründau neue Konstruktionsansätze: Mit neuen Bauteilen gelang es Asecos, die Luftzufuhr durch die Entlüftungskanäle des Schranks um ca. 30% zu erhöhen – ohne Überschreitung des maximal zulässigen Druckverlustes von 150 Pa auch bei 120-fachem Luftwechsel. Möglich machen dies neu entwickelte Zu- und Abluftstutzen, die aufgrund ihrer Beschaffenheit einen erhöhten Luftstrom ermöglichen.
Die richtige Ausstattung
Da Stellplatz in Laboren oft Mangelware ist, gibt es heute bei den größeren Herstellern für fast jeden Bedarf einen Schrank in der passenden Modellgröße serienmäßig. „Mit Experten sollte dann noch geklärt werden, welche Ausstattung am sinnvollsten ist“, empfiehlt Sven Sievers, Bereichsleiter Innovation & Produktmanagement bei Asecos. „Je nachdem ob ein oder mehrere, 10- oder 50-L-Druckgasflaschen gelagert werden sollen, ist ein platzoptimiertes Modell verfügbar.“ Eine Vielzahl an Anschlussmöglichkeiten sorgt für die Medienversorgung zur Verwendestelle. Armaturen können direkt im Schrank installiert werden. Das Ein- und Ausladen erleichtern moderne, bedienfreundliche Einrollklappen.
* M. Krawetzke: Asecos GmbH, 63584 Gründau
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