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Effizient auf der sicheren Seite

Aktuelle Trends und Entwicklungen bei Labor-Tiefkühlgeräten

| Autor / Redakteur: Ilka Ottleben* / Marc Platthaus

Abb. 1: GFL – Tiefkühltruhen und -schränke sind bewährte und im Dauerbetrieb störungsfrei arbeitende Tiefkältegeräte.
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Abb. 1: GFL – Tiefkühltruhen und -schränke sind bewährte und im Dauerbetrieb störungsfrei arbeitende Tiefkältegeräte. (Bild: GFL – Gesellschaft für Labortechnik)

Ständig vereiste, nicht nur im Sommer instabil laufende Tiefkühlgeräte waren gestern. Durch verbesserte Technik und umfangreiche Sicherheitseinrichtungen gewährleisten Labor-Tiefkühlgeräte heute eine zuverlässige und sichere Probenlagerung. LABORPRAXIS hat sich für Sie im Markt umgesehen.

Es klingt einfach und ist doch anspruchsvoll – Labor-Tiefkühlgeräte sollen vor allem eines: kühlen. Und das bitte zuverlässig und störungsfrei. Wer schon einmal wertvolle Proben an eine ausgefallene Tiefkühltruhe verloren oder im Hochsommer panisch „Umbettungsaktionen“ organisiert hat, weil eine bis unter den Rand vollgeladene Tiefkühltruhe dauerhaft Alarm schlägt, weiß jede Geräteentwicklung mehr als zu schätzen, die das Risiko z.B. eines Ausfalls minimiert. Auch sollten die Zeiten lange vorbei sein, in denen man sich mit Schraubendreher und Hammer bewaffnet seinen Weg zu den in den Racks hoffnungslos vereisten Proben frei geschlagen hat. Zugegebenermaßen liegt die Ursache letzteren Übels häufig auch im unsachgemäßen Umgang seitens der Anwender.

Hohe Zuverlässigkeit, viele Alarmoptionen

Doch nichtsdestotrotz haben die Hersteller die Zuverlässigkeit und Ausfallsicherheit der Geräte in den letzten Jahren durch viele sinnvolle Entwicklungen immer weiter erhöht. Gleichzeitig standen bei vielen Herstellern die Optimierung von Stellfläche und Nutzraum sowie die Energieeffizienz der Systeme im Fokus ihrer Weiterentwicklungen.

In punkto Sicherheit bietet Ewald Innovationstechnik beispielsweise in seinem MDF-U500VX-Tiefkühlschrank u.a. ein Auto-Backup-System über zwei unabhängig voneinander geregelte und parallel arbeitende Kühlkreisläufe. Sollte einer der beiden Kompressoren ausfallen, hält der zweite die Temperatur stabil, bis die Störung behoben ist. Viele Hersteller bieten weitere (optionale) Notkühlsysteme an. Auch eine so genannte Akku-Pufferung bzw. netzunabhängige Alarmfunktionen wie sie die meisten Hersteller heute in ihren Systemen integriert haben, erhöhen die Sicherheit deutlich. In den Tiefkühlgeräten von GFL beispielsweise hält die Akku-Pufferung die Anzeige- und Alarmfunktionen bei Stromausfall für 60 Stunden aufrecht.

Ebenfalls sehr hilfreich, insbesondere über Nacht und an Wochenenden sind Funktionen wie die Alarmweiterleitung per Mail wie sie z.B. Fryka-Kältetechnik in den hier vorgestellten Tiefkühlsystemen integriert hat. Hinzu kommen Datenlogger-Funktionen, die eine genaue Rückverfolgung, der Kühlverhältnisse mitunter über einen Zeitraum von mehreren Jahren erlauben. Die Möglichkeit einer Benutzerverwaltung mit Zugangskontrolle wie sie beispielsweise Fryka und Thermo Fisher Scientifc in einigen ihrer Systeme bieten, erhöhen die Probensicherheit weiter und können, so die Zugriffe aufgezeichnet werden, gleichzeitig dabei helfen, den sachgemäßen Umgang zu kontrollieren. Moderne Tiefkühlsysteme sind mittlerweile wartungsarm. Im Fokus bei den Geräteentwicklungen steht die Sicherheit der Proben, darüber hinaus haben die Systeme heute aber auch noch einiges mehr zu bieten.

Platzsparend, großer Nutzraum und energieeffizient

Für eine optimale Nutzung der im Labor meist knapp bemessenen Stellfläche einerseits und des Geräteinnenraums andererseits bieten viele Hersteller heute z.B. eine platzsparende Vakuumisolierung. Auch die Energieeffizienz der Geräte, d.h. der Energieumsatz im Betrieb und die Wärmeabgabe an die Umgebung spielt in Zeiten knapper werdender Ressourcen eine immer größere Rolle.

* Dr. I. Ottleben: Redaktion LABORPRAXIS, E-Mail: ilka.ottleben@vogel.de

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