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Human-Biomonitoring-Projekt Entwicklung von Nachweismethoden geht weiter

Redakteur: Dipl.-Chem. Marc Platthaus

Seit acht Jahren läuft das Human-Biomonitoring-Projekt des Bundesumweltministeriums gemeinsam mit dem Verband der Chemischen Industrie. Hierbei soll durch die Entwicklung neuer Nachweismethoden für 50 Stoffe, die Möglichkeit geschaffen werden, bessere Vorhersagen zu gesundheitlichen Risiken dieser Substanzen zu treffen. Die Kooperationspartner haben in diesem Jahr vier neue Stoffe festgelegt, für die erstmals eine geeignete Messmethode im menschlichen Körper entwickelt werden soll.

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Die Konservierungsmittel 2-Phenoxyethanol und Bronopol, für die 2018 Analysemethoden im Rahmen des Human Biomonitorings entwickelt werden, kommen u.a. in Kosmetika zum Einsatz.
Die Konservierungsmittel 2-Phenoxyethanol und Bronopol, für die 2018 Analysemethoden im Rahmen des Human Biomonitorings entwickelt werden, kommen u.a. in Kosmetika zum Einsatz.
(Bild: gemeinfrei / CC0 )

Berlin, Frankfurt a.M. – Das Bundesumweltministerium (BMU) und der Verband der Chemischen Industrie (VCI) arbeiten nach eigenen Angaben konsequent an der Realisierung ihres gemeinsamen Human-Biomonitoring-Projekts. Es läuft seit 2010 und soll neue Methoden hervorbringen, mit denen mehr Chemikalien als bisher im menschlichen Organismus gemessen werden können. Bis 2020 soll für 50 relevante Stoffe mit der Entwicklung von neuen Nachweismethoden begonnen werden. Einschließlich der Stoffe aus diesem Jahr sind schon 43 Stoffe für das Projekt ausgewählt worden. Für 17 dieser Stoffe ist die Entwicklung neuer Nachweismethoden bereits abgeschlossen. An 22 weiteren Methoden wird derzeit gearbeitet. Für ein paar wenige ausgewählte Stoffe konnte die Methodenentwicklung aufgrund von analytischen Schwierigkeiten nicht erfolgreich abgeschlossen werden.

2-Phenoxyethanol, Bronopol, Homosalat und Rosenoxid

2018 wird mit der Methodenentwicklung für die beiden Konservierungsmittel 2-Phenoxyethanol und Bronopol begonnen, die unter anderem in Kosmetika, Reinigungsmitteln und Farben zum Einsatz kommen. Außerdem sollen Methoden für Homosalat, das in Kosmetika zum Schutz vor UV-Strahlen eingesetzt wird, und den Riechstoff Rosenoxid, der als Duftkomponente in Parfümölen, zum Beispiel für Wasch- und Reinigungsmittel, zum Einsatz kommt, erarbeitet werden.