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Waagenserie erleichtert den Wägeprozess

Gute Wägepraxis für bessere Ergebnisse

| Redakteur: Marc Platthaus

Die neue Analysenwaage-Serie XPR unterstützt den Anwender mit zahlreichen Features beim Wägeprozess.
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Die neue Analysenwaage-Serie XPR unterstützt den Anwender mit zahlreichen Features beim Wägeprozess. (Bild: Mettler Toledo)

Gravimetrische Bestimmungen sind im Labor allgegenwärtig und bestimmen nach wie vor einen Großteil der Prozesse. Lesen Sie, wie es mit einer neuen Waagenserie gelingt, den Wägeprozess schneller, genauer und einfacher durchzuführen.

Acht Uhr morgens in einem Forschungslabor: Mehrere Standards müssen vom Labormitarbeiter eingewogen werden. War das früher immer mit einem Weg in den Wägeraum und einem gleichermaßen aufwändigen wie langen Arbeitsprozess verbunden, so hat sich das in den vergangenen Jahrzehnten deutlich verbessert.

Denn moderne Analysenwaagen ermöglichen mittlerweile deutlich schnellere und qualitativ bessere Wägeprozesse als dies noch vor 30 Jahren der Fall war. Doch wie gelingt dies? Anhand der neuen Analysenwaage-Serie XPR von Mettler Toledo kann man einige Trends erkennen, die für bessere Prozesse sorgen.

Kompakte Waagen mit cleveren Funktionen

Die XPR-Systeme sind extrem kompakte, mikroanalytische und analytische Waagen. Möglich wird dies durch die patentierte Technologie Active Temperature Control (ATC). Die Wärme aus der Elektronik wird aktiv abgeführt, was eine stabile Temperatur an der Wägezelle ermöglicht. Dadurch ist es möglich, die sehr empfindliche Wägezelleneinheit und die Elektronik in einem gemeinsamen Gehäuse zu vereinen.

Die neu gestaltete Gitterwaagschale – das Smart-Grid – ermöglicht durch die Aufhängung an der Rückwand im Wägeraum eine Innovation mit Kundennutzen beim Wägen. Die hängende Gitterwaagschale bietet Turbulenzen im Wägeraum weniger Angriffsfläche als herkömmliche Waagschalen. Das Ergebnis: verkürzte Stabilisierungszeiten und die schnellere Verfügbarkeit von Wägeergebnissen. Die darunter befindliche Auffangschale kann nun einfach zur Seite geschoben werden, ohne dass sie gekippt werden muss. Auf diese Weise besteht keine Gefahr, dass Schmutz wieder auf die Waage gelangt.

Des Weiteren wurde das motorisierte Türkonzept neu definiert. Mit den nun an den Seiten befindlichen Smart-Sens-Sensoren können die Windschutztüren (links, rechts und oben) mit einer Handbewegung je nach Einstellung von 0 bis 100% geöffnet oder geschlossen werden; eine berührungslose Waagenbedienung unterstützt das Einwägen und reduziert zudem das Risiko einer Kreuzkontamination. Zudem können alle drei Türen durch leichtes Drücken der Türverriegelungen mit einem Finger automatisch geöffnet werden. Das Gleiche kann durch Ziehen getan werden, wenn die Tür geschlossen werden muss. Es ist auch möglich, Öffnungs- und Schließautomatismen einzustellen, z.B. beim Nullstellen, Tarieren der Waage oder beim Hinzufügen eines Wägeergebnisses zum Protokoll. Die Teile im Inneren des Windschutzes, die am stärksten Verschmutzungen ausgesetzt sind, wurden neu gestaltet, um die Demontage zu erleichtern und eine einfache und schnelle Reinigung zu ermöglichen.

Spezielle Funktion erkennt statische Aufladung

Obwohl moderne Analysenwaagen gegen äußere Störeinflüsse besser abgeschirmt sind, ist es für den Mitarbeiter gut, sie zu kennen und vor allem gegebenenfalls auch zu erkennen.

Bei solchen Störeinflüssen handelt es sich um physikalische Effekte, die für moderne Mikro-, Semimikro- und Analysenwaagen messbar sind und nicht vernachlässigt werden dürfen, da es sich dabei um tatsächliche Gewichtsveränderungen handelt. Alle elektronischen Analysenwaagen messen nicht die Masse, sondern die auf das Wägegut wirkende Kraft. Langsame Verdunstung, Feuchtigkeitsaufnahmen oder Kräfte, die auf das Wägegut und die Waagschale wirken (beispielsweise Magnetismus oder Elektrostatik) werden von der Waage als Gewichtsveränderungen erkannt.

Die Funktion Static-Detect der XPR-Waagen misst den Wägefehler aufgrund von elektrostatischer Aufladung und gibt eine Warnung aus, wenn Toleranzen überschritten werden. In Kombination mit dem optionalen Ionisator ist es eine optimale Lösung, die ein statisch freies Wägen garantiert.

Ergänzendes zum Thema
 
Interview mit Mettler-Toledo-Produktmanagerin Beate Schmitz: „Lean-Lab lohnt sich“

Der Ablauf ist dabei vollautomatisch: Sobald sich das Wägegut auf der Waagschale befindet und die Tür geschlossen ist, startet Static-Detect automatisch und prüft, ob elektrostatische Aufladungen vorhanden sind. Wird eine solche Aufladung erkannt und das Wägeergebnis schwankt, schaltet sich automatisch der interne Ionisator ein und eliminiert die Ladung. Die Static-Detect-Funktion prüft anschließend ein zweites Mal und informiert den Anwender mit einem Symbol auf dem Terminal über den Zustand der Probe.

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