English China

App optimiert die Laborsicherheit

Immer sicher, auch mobil

Seite: 2/2

Anbieter zum Thema

Und besonders interessant: Wer möchte, kann von unterwegs seine Logistik- und Beschaffungsprozesse auf Effizienz überprüfen, indem er auf die entsprechenden Parameter zugreift. Hierzu bietet das System die Möglichkeit, über verschiedene Schnittstellen direkt mit Warenwirtschaftssystemen verknüpft zu werden.

Augmented-Reality-Funktion für die Echtzeitverfolgung

Selbst mit dem Thema virtuelle Realität hat sich Düperthal auseinandergesetzt. Der reale Sicherheitsschrank kann mit der virtuellen Darstellung relevanter Prozessinformationen auf dem Smartphone oder Tablet verknüpft werden. Mit der Quick-Scan-Funktion sind alle aktuellen und gespeicherten Prozessdaten in Echtzeit abrufbar und werden im virtuellen Raum direkt am Sicherheitsschrank eingeblendet. Digitale Planungsdaten können in Echtzeit mit vorhandenen realen Informationen abgeglichen werden – ein Eingriff in laufende Prozesse ist jederzeit möglich.

Auch Angaben zu Aufstellort und möglichen Besonderheiten oder Wartungsintervallen können direkt abgerufen werden. Solche Verknüpfungen schaffen echten Nutzen aus Industrie-4.0-Anwendungen und lassen aus der Gefahrstofflagerung zusätzlichen Mehrwert im Sinne von Produktionseffizienz entstehen.

Ergänzendes zum Thema
Lagerung von Lithium-Ionen-Batterien

Lithium-Ionen-Batterien sind aus dem täglichen Leben nicht mehr wegzudenken – egal ob fest verbaut in Smartphones oder als ausbaufähiger Akku in elektrisch betriebenen Werkzeugen. Allerdings gehen von ihnen auch spezifische Gefahren aus. So können sich Lithium-Ionen-Akkus schnell selbst entzünden und heftige Brand­ereignisse in Verbindung mit einer sehr schnellen Brandausbreitung auslösen. Jüngstes Beispiel ist der Unfall an der TU Darmstadt vom 16. Juli 2018, bei dem zwei Studenten verletzt wurden. Obwohl es bisher keine rechtlichen Vorschriften zur Lagerung von Lithium-Ionen-Akkus gibt, empfiehlt der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft in einem Merkblatt spezielle Vorsichtsmaßnahmen. So sind in herkömmlichen Lagerschränken Arbeitsmaterialien nicht ausreichend vor äußeren thermischen Einflüssen abgeschirmt. Der Sicherheitsschrank Battery XL ist speziell für die hohen Anforderungen zur sicheren Lagerung von Lithium-Ionen-Batterien konstruiert. Selbstschließende und verriegelnde Türen bieten einen Schutz vor Rauchgasexplosionen von innen. Über separate Thermoelemente wird automatisch die Türschließung eingeleitet, die dann auch nur durch autorisierte Experten wieder geöffnet werden kann. Die Lösungen Cabi2Net und Smart Control können daneben über Temperaturfühler zur Erkennung thermischer Ereignisse im Schrankinneren eingesetzt werden.

Düperthal ist aber nicht nur ein Vorreiter bei der digitalen Transformation des Gefahrstoffmanagements im Labor. Mit der neuen Serie Battery XL hat das Unternehmen einen Schrank entwickelt, der sich speziell für die sichere Lagerung von Lithium-Ionen-Batterien eignet. Denn Lithium-Ionen-Batterien unterliegen hohen Anforderungen, da sie sich bei Fehlfunktionen selbst entzünden können (s. Kasten „Ergänzendes zum Thema). Gefahrstoff-Experte Völk dazu: „Viele Anwender sind sich der Gefahren von Litihum-Ionen-Akkus gar nicht bewusst.“

* Kontakt Düperthal, 63791 Karlstein a.M.

(ID:45368910)