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Herausforderung Multiresistenzen

Industrie rechnet mit 18 neuen Antibiotika bis 2020

| Autor/ Redakteur: Julia Richter* / Dr. Ilka Ottleben

Etwa 33.000 Menschen sterben pro Jahr in Europa an Infektionen mit multiresistenten Keimen. Tendenz steigend. Dieser enormen Herausforderung zunehmend Antibiotika-resistent werdender Keime gilt es, von vielen Seiten die Stirn zu bieten. Neue Wirkstoffe sind dabei ein essentieller Teil. In Deutschland werden laut Schätzungen der pharmazeutischen Industrie bis zum Jahr 2020 etwa 18 neue Antibiotika auf den Markt kommen, die zum Teil gegen bislang resistente Keime wirken. Erfahren Sie mehr in einem Positionspapier.

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Invasion von multiresistenten MRSA Staphylococcus aureus in HEP-2 Epithelzelle
Invasion von multiresistenten MRSA Staphylococcus aureus in HEP-2 Epithelzelle
(Bild: HZI)

Berlin –Antibiotika retten vielen Menschen das Leben. Doch insgesamt 33.000 Menschen sterben pro Jahr in Europa an Infektionen mit multiresistenten Keimen. Diese alarmierende Zahl ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Die pharmazeutische Industrie engagiert sich aktiv im Kampf gegen antimikrobielle Resistenzen (AMR). In Deutschland werden laut Schätzungen der pharmazeutischen Industrie bis zum Jahr 2020 etwa 18 neue Antibiotika auf den Markt kommen, die zum Teil gegen bislang resistente Keime wirken.

Im Kampf gegen Antibiotika-resistente Keime legen der Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie (BPI) e.V. und seine Mitgliedsunternehmen, neben der Erforschung neuer antibiotischer Wirkprinzipien und der Vermeidung des falschen Einsatzes von Antibiotika auch auf der Weiterentwicklung bekannter antibiotischer Wirkstoffe, dem Ausschöpfen sämtlicher Therapiemöglichkeiten bei Infektionen und die Schaffung der wirtschaftlichen Grundlage für eine auskömmliche Erstattung.

In einem Positionspapier beleuchtet der BPI aktuelle Probleme, zeigt notwendige Maßnahmen auf und stellt die Forderungen und Aktivitäten des Verbands im Umfeld Antibiotika und Resistenzen dar.

* J. Richter: Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie (BPI) e.V., 10117 Berlin

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