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Wasseranalytik

Klärschlamm, Wasser und Abwasser schnell und einfach analysieren

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Messung von Schwermetall, CSB und Gesamtphosphat

Vor allem ortho-Phosphat gilt in der Mehrzahl der stehenden und fließenden Gewässer als der limitierende Nährstoff. Eine Konzentrationszunahme durch erhöhten Eintrag (Abwasser, Bodenabschwemmung usw.) bedeutet unmittelbar eine höhere Nährstoffbelastung, was zur „Eutrophierung“ des Gewässers mit den bekannten Auswirkungen wie verstärktes Algenwachstum, Sauerstoffzehrung bis hin zur Anoxie in der Tiefenzone führt. Deshalb ist eine kontinuierliche Messung des Phosphatgehaltes in der Umweltanalytik unerlässlich.

Der Aufschluss geschieht in der Regel durch Erhitzen mit Peroxodisulfat. Das klassische Verfahren bei Siedetemperatur ist sehr zeitaufwändig und arbeitsintensiv. Als schnelle Alternative hat CEM mit der Mars 6 Mikrowelle ein Verfahren ausgearbeitet, um die Aufschlusszeiten zu verringern. Die Proben werden in speziell kalibrierten Glas-Einsätzen in nur 30 min im Mars 6 aufgeschlossen. Es können 24 Proben gleichzeitig aufgeschlossen werden. Danach wird in den Glaseinsätzen bis zur Füllmarke aufgefüllt (ein Überführen mit möglichen Fehlern entfällt) und am Spektrometer wird der Gesamt-P-Gehalt bestimmt.

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Analog zum Aufschluss für die Bestimmung von Gesamt-Phosphat werden die Proben im Mars 6 mit Chrom-Schwefelsäure aufgeschlossen, um den CSB-Gehalt zu ermitteln. Für die spektrometrische Messung der Schwermetallgehalte können normenkonforme Salpetersäure-Aufschlüsse vom Wasser und Königswasser-Aufschlüsse von Schlämmen in Mars 6 durchgeführt werden.

Gute Übereinstimmung mit DEV-Methoden

Vergleichsmessungen der TS- und oTS-Gehalte haben ergeben, dass die Resultate des Smart Turbo und des Phönix mit denen der DEV-Methoden gut übereinstimmen. Auch die Bestimmung der abfiltrierbaren Stoffe und der lipophilen Stoffe sind binnen kürzester Zeit durchführbar und entsprechen den Ergebnissen aus den Standardmethoden. Analog dazu können die Gehalte an Gesamt-Phosphat, CSB und Schwermetallen gemessen werden. Die Geräte sind dabei so einfach zu bedienen, das auch angelerntes Personal problemlos damit umgehen kann.

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