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Analytica 2012 Kombination von schneller Flüssigchromatographie und SFC bringt Vorteile

| Redakteur: Dipl.-Chem. Marc Platthaus

Durch die Kombination der überkritischen Flüssigchromatographie (SFC) mit einem UPLC-System will Waters die Möglichkeiten der Flüssigchromatogrpahie deutlich erweitern. Das Gerät soll im Vergleich zur klassischen Flüssig- oder Gaschromatographie u.a. deutliche Vorteile in der Sensitivität bringen.

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„Mit der Einführung der UPLC haben wir im Jahr 2004 die Welt der Chromatographie verändert,“ sagt Dr. Mike Harrington, Vice President European Operations bei Waters.
„Mit der Einführung der UPLC haben wir im Jahr 2004 die Welt der Chromatographie verändert,“ sagt Dr. Mike Harrington, Vice President European Operations bei Waters.
(Bild: LABORPRAXIS)

München – Die schnelle Flüssigchromatographie mit kleinen Partikeln (UHPLC) hat vor acht Jahren die Landschaft der Chrmoatographie nachhaltig verändert. Im Jahr 2004 hatte Waters sein erstes UPLC-Acquity-System vorgestellt. Dieses Portfolio hat das Unternehmen den vergangen Jahren deutlich erweitert. Durch die Kombination der überkritischen Flüssigchromatographie (SFC) mit einem UPLC-System will man nun den nächsten Technologieschritt gehen. Mit dem neuen UPC2-System (Ultra Performance Convergence System) können Trennungen durchgeführt werden, die mit herkömmlicher GC oder LC aufgrund von Löslichkeits- oder Flüchtigkeits-Problemen nicht gelöst werden können. Das System nutzt überkritisches Kohlendioxid als mobile Phase, das einige Vorteile gegenüber den flüssigen Phasen der LC oder den verwendeten Gasen in der GC bietet. So bietet es eine niedrigere Viskosität und einen höheren Massentransfer als die Flüssigkeiten in der LC, im Vergleich zur GC können Trennungen bei deutlich niedrigeren Temperaturen durchgeführt werden.

Kombinierte Software-Lösungen

Die Vielzahl an unterschiedlichen Softwaresystemen von der Forschung bis zur Produktion machen zielgerichtete Strategien oftmals schwierig. Systeme wie LIMS, ELN, ERP und SDMS haben Schwierigkeiten miteinander zu kommunizieren und Forschungs- und Produktionsergebnisse richtig zu verbinden. Mit Nugenesis 8 will Waters diese unterschiedlichen Anforderungen in einem Softwarepaket kombinieren. Es integriert Laborsysteme mit Businesssystemen und soll vor allem global tätigen Konzernen helfen, ihre einzelnen Abteilungen besser zu vernetzen.

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Neue Standards und Reagenzien

Aber auch im Beeich der Consumables zeigt Waters auf dieser Pittcon Neuheiten. Verbrauchsmaterialien für Spurenanalytik haben einen extremen Einfluss auf die richtigen Analysenergebnisse. Aus diesem Grund hat Waters eine neue Serie von 200 vorgefertigten Standards und Reagenzien entwickelt. Diese werden durch standardisierte Produktionsprozesse in immer gleichbleibender Qualität und Zusammensetzung hergestellt und ermöglichen es den Anwendern, ihre Ergebnisse stets vergleichbar zu halten.

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