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Labormühle Kryogene Vermahlung unter flüssigem Stickstoff

| Redakteur: Dr. Ilka Ottleben

Für die kryogene Vermahlung von Proben, die sich nicht bei Raumtemperatur zerkleinern lassen, ist die Labormühle Retsch Cryomill das passende Gerät.

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Cryomill – die neue Generation für die Kryogenvermahlung
Cryomill – die neue Generation für die Kryogenvermahlung
(Bild: Retsch)

Ein integriertes Kühlsystem gewährleistet, dass der Mahlbecher vor und während der Zerkleinerung kontinuierlich mit flüssigem Stickstoff gekühlt wird. Dadurch wird die Probe versprödet und leichtflüchtige Bestandteile bleiben erhalten. Das Autofill-System der Labormühle sorgt für die automatische Dosierung des flüssigen Stickstoffs, mit dem der Anwender zu keinem Zeitpunkt der Vermahlung in direkten Kontakt kommt. Das macht die Bedienung der Mühle besonders sicher. Die neue Generation der Cryomill erzielt laut Herstellerangaben deutlich verbesserte Endfeinheiten dank der erhöhten Schwingfrequenz von 30 Hz. Außerdem ist es jetzt möglich, bis zu neun SOPs (Standard Operating Procedures) für Routinevermahlungen zu speichern. Weitere Optimierungen der neuen generation sind ein verstärktes Gehäuse, verbesserte Stickstoffführung sowie neues Zubehör, beispielsweise. ein Adapter für sechs Reaktionsgefäße und ein 10-ml-Mahlbecher. Die neue Labormühle eignet sich insbesondere für die kryogene Vermahlung, kann aber auch ohne Kühlung betrieben werden. Auf diese Weise ist sie universell einsetzbar.

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