Mit zwei neuen Modellreihen bietet Liebherr Optionen speziell für den Einsatz in der professionellen Laborkühltechnik. Die integrierbaren Unterbau- und Kompakt-Laborgeräte verbinden Temperaturstabilität, Sicherheitsfunktionen und energieeffiziente Technologien auf minimaler Stellfläche.
Integrierbare Unterbau-Laborgeräte bieten Lagersicherheit unmittelbar unter der Arbeitsfläche.
(Bild: Liebherr)
Zwei neue Modellreihen erweitern das Geräteportfolio von Liebherr Hausgeräte für Forschung, Medizin und Laborwesen. Die neuen integrierbaren Unterbau-Laborkühl- und -gefrierschränke sowie die Kompakt-Laborkühl- und -gefrierschränke sparen Stellfläche und kombinieren laut Hersteller eine hohe Temperaturstabilität, umfassende Sicherheitsfunktionen und neue Kühllösungen.
Liebherr entwickelte die Produkte speziell für anspruchsvolle Laborumgebungen, wo Präzision, Verlässlichkeit und Ergonomie entscheidend sind.
Technische Details der Unterbau-Laborgeräte
Die neuen Unterbaugeräte des Kühlspezialisten bieten ideale Lagerbedingungen für temperaturempfindliche Substanzen. Sie fassen ein Lagervolumen von 91 Litern und lassen sich flexibel in bereits vorhandene Labor-Arbeitsplätze integrieren. Dank einer frontseitigen Be- und Entlüftung entfallen Umbauten oder zusätzliche Lüftungsöffnungen im Möbelkorpus.
Die zentralen Ausstattungsmerkmale der Kühlgeräte umfassen eine leistungsstarke und präzise Kühltechnik, die für stabile und verlässliche Temperaturbedingungen sorgt. Zusätzlich gewährleisten intelligente Alarmfunktionen mit optischen und akustischen Signalen eine schnelle Reaktion bei Abweichungen. Das integrierte +2 °C Safety Device schützt den Inhalt zuverlässig vor ungewolltem Gefrieren. Die Kühlgeräte verfügen über eine Leuchtdioden-Deckenbeleuchtung, einen hygienisch gestalteten Innenraum sowie einen antimikrobiellen Türgriff. Dies sorgt für eine gute Ausleuchtung und erleichtert die Reinigung. Bei Bedarf erweitern Nutzer die Geräte um eine Wireless-Fidelity- oder Local-Area-Network-Anbindung. So stellen sie eine Verbindung zur digitalen Monitoringlösung Smart Monitoring her.
Liebherr bietet mit der Local-API zudem eine lokale Schnittstelle. Über diese rufen Anwender Gerätedaten eines vernetzungsfähigen Modells mit Smart-Module direkt ohne Cloud ab. Anschließend nutzen sie die Informationen für weitere Schnittstellen zu Drittanbieter-Systemen.
Die Kühlgeräte verfügen über eine Temperaturstabilität von ±3 °C und sind laut Hersteller auf eine hohe Betriebssicherheit ausgelegt. Die Gefriergeräte stellen eine Stabilität von ±5 °C sicher. Zudem sind sie mit Smart-Frost ausgestattet, was die Bereifung des Innenraums und der eingelagerten Produkte stark reduziert, wie es in einer Pressemeldung heißt.
Alle Unterbau-Laborgeräte erfüllen die Norm der Internationalen Elektrotechnischen Kommission 61010-2-011. Damit ermöglichen die Unterbaugeräte eine sichere und effiziente Kühlung direkt im unmittelbaren Arbeitsbereich. Dies eignet sich für Labore mit hohem Probenaufkommen und begrenztem Raum.
Hohe Kühlleistung auf geringem Raum
Die ebenfalls neuen Kompaktgeräte von Liebherr wurden für Arbeitsplätze entwickelt, an denen die Stellfläche begrenzt ist. Sie lassen sich flexibel auf oder unter dem Labortisch platzieren und bieten dennoch dieselbe hohe Lagerqualität wie größere Geräte, wie es in einer Pressemeldung heißt. Die ergonomische Platzierung der Geräte erlaubt einen einfachen Zugriff und unterstützt effiziente Arbeitsabläufe im Labor.
Auch diese präzisen Kühlsysteme halten die Temperatur konstant auf ±3°C, selbst bei häufigem Öffnen der Tür. Für zusätzlichen Schutz sensibler Präparate sind die Geräte mit einem mechanischen Zugriffsschutz sowie Alarmfunktionen ausgestattet.
Über die Touch-Control-Benutzeroberfläche lassen sich die Geräte laut Hersteller intuitiv bedienen und die Temperatureinstellung können schnell angepasst werden. Eine hochwertige Leuchtdioden-Beleuchtung sowie das hygienisch gestaltete Gerätedesign tragen zu guten Sichtverhältnissen und einer einfachen Reinigung bei.
Darüber hinaus lassen sich die Geräte mit dem optional verfügbaren Smart Module via WiFi oder LAN vernetzen und nahtlos in das digitale Überwachungssystem Smart Monitoring integrieren oder über eine lokale Schnittstelle zu anderen Systemen – für maximale Transparenz und Sicherheit. Damit gewähren die Kompaktgeräte eine maximale Kontrolle über sensible Präparate bei geringem Platzbedarf.
Mehr Sicherheit und Effizienz im Labor
Wie alle Liebherr-Laborgeräte entwickelte das Unternehmen auch die neuen Modellreihen für eine lange Lebensdauer. Die verbauten Komponenten senken den Strombedarf und garantieren laut Hersteller dauerhaft niedrige Gesamtbetriebskosten. Zudem gewährleistet Liebherr eine 15-jährige Ersatzteilverfügbarkeit. Diese unterstützt den langfristigen und zuverlässigen Einsatz der Modelle und bietet Planungssicherheit. Das robuste und reinigungsfreundliche Design der Kühllösungen sorgt dafür, dass sie auch im intensiven Laboralltag zuverlässig funktionieren und sich problemlos hygienisch sauber halten lassen.
Stand: 08.12.2025
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Ergänzend tragen erweiterte Sicherheitsfunktionen wie der Light Alarm und die Integration in Smart Monitoring dazu bei, kritische Zustände frühzeitig zu erkennen. Dies gewährleistet laut Pressemeldung eine hohe Betriebssicherheit durch lückenlose Dokumentation von Temperaturdaten.