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Logistik Lauda baut neues Logistikzentrum

| Redakteur: Doris Popp

Mit dem Spatenstich am 15. Dezember 2011 legte Lauda den Grundstein für den Neubau eines Logistikzentrums. Der enorme Umsatzanstieg der vergangenen Jahre erforderte die Erweiterung der Betriebsflächen.

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Von links nach rechts: Klaus Schreiner (Architekt), Herbert Bethäuser (Geschäftsführer Faul & Bethäuser), Gerhard Lang (Betriebsleiter und Prokurist), Wolfgang Reiner (Vorstandsmitglied Sparkasse Tauberfranken), Dr. Gunther Wobser (Geschäftsführender Gesellschafter), Thomas Maertens (Bürgermeister), Dr. Gerhard Wobser (Beirat und Gesellschafter), Peter Thomè (Geschäftsführer Dr. Schönheit und Partner) und Elmar Löffler (Regionaldirektor Sparkasse Tauberfranken). (Bild: Lauda)
Von links nach rechts: Klaus Schreiner (Architekt), Herbert Bethäuser (Geschäftsführer Faul & Bethäuser), Gerhard Lang (Betriebsleiter und Prokurist), Wolfgang Reiner (Vorstandsmitglied Sparkasse Tauberfranken), Dr. Gunther Wobser (Geschäftsführender Gesellschafter), Thomas Maertens (Bürgermeister), Dr. Gerhard Wobser (Beirat und Gesellschafter), Peter Thomè (Geschäftsführer Dr. Schönheit und Partner) und Elmar Löffler (Regionaldirektor Sparkasse Tauberfranken). (Bild: Lauda)

Lauda-Königshofen – Der moderne Bau mit halbtransparenter Außenwand aus Polycarbonat wird im Zentrum des Betriebsgeländes errichtet. Die Investitionssumme dieses Bauabschnitts beträgt 2,3 Millionen Euro. Der Neubau soll bereits im Juli 2012 bezugsfertig sein und im Rahmen eines Sommerfestes mit den Mitarbeitern eingeweiht werden. Mit dem Bau des Logistikzentrums wird die nächste Phase des unter dem Begriff „STEP_3“ (Standortentwicklungsprogramm) erarbeiteten Projekts eingeleitet. Der Neubau versorgt die verschiedenen Produktbereiche mit Material. Durch die Neuordnung des Wareneingangs mit Eingangskontrolle, des Einlagerns, Bereitstellens und Materialtransports der Teile zur Montage und wieder zurück sowie des Verpackens der Endgeräte bis zum Versand wird die Prozesskette optimiert. Auf einer Fläche von rund 800 Quadratmetern mit einer Gebäudehöhe von 9,70 Metern kann Lagergut bis zu einer Höhe von 7,50 Metern in insgesamt 1150 Stellplätzen vorgehalten werden. Die Bedienung der Stellplätze erfolgt über so genannte Schmalgangstapler. In einem weiteren Schritt soll im nächsten Jahr die Produktionsfläche nochmals erweitert werden. Darüber hinaus sollen Büro- und Besprechungsräume auf dem Dach des Produktionsgebäudes gebaut werden. Im Rahmen von „STEP_3“ sind die Bauabschnitte modular aufgebaut und können, je nach weiterer wirtschaftlicher Entwicklung, einzeln entschieden und umgesetzt werden.

Bereits seit August 2010 arbeitet ein Lauda-Team, zusammen mit Fabrikplanern des Kölner Unternehmens, Dr. Schönheit + Partner, an der Optimierung der Produktionsprozesse. Dabei wurden alle Produktionsschritte im Detail analysiert und in eine verbesserte Reihenfolge gebracht. So konnten Arbeitsabläufe und Wegstrecken verkürzt werden. Außerdem wird das Produktionssystem in eine so genannte „ziehende Fertigung“ umgestellt. Ziel dabei ist es, das Material, ausgehend vom Kundenauftrag, in Bewegung zu halten und so Zwischenläger zu minimieren. Darüber hinaus wird Material zum großen Teil zentral gelagert und von einem Logistikzug zum Mitarbeiter gebracht. So bleibt „die Hand am Material“ und die Produktivität wird erhöht. Gemäß dem Leitspruch „von innen nach außen“ wurden so die genauen Platzbedürfnisse und das optimale Produktionslayout abgeleitet.

In einem ersten Schritt wurde im Herbst dieses Jahres durch die Umnutzung einer vorhandenen Fläche Platz für die Montage der Temperiergeräte geschaffen. Auf 900 Quadratmetern werden jetzt in einer hellen und modernen Halle Kältethermostate montiert. Die energieeffiziente Belüftungsanlage ermöglicht außerdem eine Rückgewinnung von nahezu 90 Prozent der vorhandenen Wärme.

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