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Amperometrie

Levoglucosan in Feinstaub mit Amperometrie bestimmen

01.03.2010 | Redakteur: Ilka Ottleben

Die Hochleistungs-Anionen-Austauschchromatographie ermöglicht die schnelle Bestimmung von Anhydrozuckerverbindungen.
Die Hochleistungs-Anionen-Austauschchromatographie ermöglicht die schnelle Bestimmung von Anhydrozuckerverbindungen.

Eine neue Analysenmethode von Metrohm ermöglicht die einfache und spezifische Bestimmung von Anhydrozuckerverbindungen wie Levoglucosan, Mamnosan und Galacotsan in wässrigen Extrakten aus Feinstaubfiltern mittels Ionenchromatographie am gepulsten amperometrischen Detektor.

Die neue Amperometrie-Methode ist vergleichsweise günstig und erlaubt die Quantifizierung von Levoglucosan unter isokratischen Bedingungen. In den Wintermonaten wird mehr als die Hälfte der Luftverschmutzung durch Feinstaub verursacht, die durch die Verbrennung von Holz entstehen. Auch Anhydrozuckerverbindungen entstehen bei der Verbrennung von Biomasse. Levoglucosan dient hier als Tracer dieser Biomasseverbrennungsprozesse, da die Emmision von Levoglucosan weitaus höher ist als die von Mamnosan oder Galactosan. Die Hochleistungs-Anionen-Austauschchromatgraphie zur Bestimmung von Anhydrozuckerberbindungen ist wesentlich günstiger als die Massenspektrometrie und schneller als gaschromatographische Methoden, da die zeitaufwändige Derivatisierung wegfällt. Durch die isokratische Elution der Verbindungen kann die Methode sehr einfach durchgeführt werden. Auch die Trennung der Anhydrozuckerverbindungen von den Kohlenhydraten wie Arabitol, Mannitol und Glucose ist gegeben, sodass keine Querempfindlichkeit besteht. Die Nachweisgrenze von Levoglucosan und den anderen Anhydrozuckerverbindungen ist weniger als 5 ng/m3 Luft.

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