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Biokraftstoffe aus Lignozellulosen Neue Pilotanlage für Biokraftstoffe aus Lignozellulosen in Betrieb genommen

Redakteur: Marion Henig

Süd-Chemie und Linde haben am Forschungsstandort der Süd-Chemie in München eine Pilotanlage zur Herstellung von Bioethanol aus Getreidestroh eingeweiht.

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München-Obersendling – Die Pilotanlage bildet im verkleinerten Industriemaßstab den kompletten integrierten Herstellungsprozess ab, um Getreidestroh in Bioethanol umzuwandeln. Bis zu zwei Tonnen Bioethanol aus Getreidestroh sollen hier im Jahr produziert werden.

Bei dem von Süd-Chemie und Linde entwickelten Verfahren werden aus zellulosehaltigen Pflanzenbestandteilen, wie etwa Weizen- und Maisstroh, mit Hilfe von biotechnologisch hergestellten Enzymen Biokraftstoffe wie Ethanol gewonnen. Während Süd-Chemie sich im Bereich der Biokatalysatoren und der Bioprozesstechnik einbringt, verfügt Linde mit seiner Tochtergesellschaft Linde-KCA-Dresden über Erfahrung in der großtechnischen Umsetzung chemischer und biotechnologischer Herstellungsverfahren.

Mit dem Bau einer größeren Demonstrations-Anlage zur Produktion von einigen tausend Tonnen Bioethanol im Jahr soll bereits in Kürze begonnen werden. Marktfähige Großanlagen zur industriellen Herstellung von Biokraftstoffen der zweiten Generation aus Getreidestroh oder anderen zellulosehaltigen Reststoffen rücken laut Unternehmensaussage so in greifbare Nähe.

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