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Ausbau der Wasserstoffinfrastruktur Neue Wasserstofftankstelle in Limburg

| Redakteur: Jan Boxberger

Air Liquide ist im Rahmen der Clean Energy Partnership (CEP) beim Ausbau der bundesweiten Wasserstoff(H2)infrastruktur einen wichtigen Schritt vorangekommen und hat heute im hessischen Limburg an der Lahn die Fertigstellung einer neuen öffentlichen H2-­Tankstelle gefeiert.

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Mit den Standorten in Frankfurt-Höchst, Offenbach am Main und Limburg verfügt Hessen nun über drei öffentliche Betankungsstationen für Wasserstoff.
Mit den Standorten in Frankfurt-Höchst, Offenbach am Main und Limburg verfügt Hessen nun über drei öffentliche Betankungsstationen für Wasserstoff.
(Bild: Air Liquide )

Der Bau und Betrieb der Air Liquide-Station an der Brüsseler Straße wird vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur mit über 800.000 Euro gefördert. Die H2-Station durchläuft derzeit letzte interne Tests; der Regelbetrieb wird in ca. sechs Wochen beginnen.

Mit den Standorten in Frankfurt-Höchst, Offenbach am Main und Limburg verfügt Hessen nun über drei öffentliche Betankungsstationen für Wasserstoff. Die in unmittelbarer Nähe der Autobahn A3 gelegene neue Station in Limburg schließt den viel befahrenen Korridor zwischen den Metropolregionen Rhein-Ruhr und Rhein-Main. Bis 2018/19 sollen in Deutschland rund 100 Wasserstofftankstellen gebaut werden, um die Markteinführung von Brennstoffzellenfahrzeugen zu flankieren. Air Liquide wird in den kommenden Monaten in Baden-Württemberg, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz weitere H2-Tankstellen in Betrieb nehmen.

Die neue Air Liquide-Tankstelle in Limburg hat eine Tageskapazität von 200 kg Wasserstoff und kann täglich bis zu 40 Brennstoffzellenfahrzeuge betanken. Der Betankungsvorgang dauert lediglich drei bis fünf Minuten, die durchschnittliche Reichweite der betankten Fahrzeuge liegt bei 500 km.

Thorsten Herbert von der Nationalen Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie erklärt: „Die Zusammenarbeit von Industrie und Politik im Rahmen des NIP hat den Aufbau und die Erprobung einer bundesweiten Wasserstoffinfrastruktur möglich gemacht. Über 25 Wasserstofftankstellen sind bereits heute fertig gestellt. Damit haben wir innerhalb eines Jahres einen deutlichen Aufwuchs erzielt.“

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