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Einwegbioreaktor

Neuer Einwegbioreaktor für Zellkulturanwendungen im Labormaßstab

| Redakteur: Dr. Ilka Ottleben

Der Einwegbioreaktor UniVessel SU ist für Säugetier-, Insekten- und Pflanzenzellen geeignet und hat ein maximales Arbeitsvolumen von 2 L. (Bild: Sartorius Stedim Biotech)
Der Einwegbioreaktor UniVessel SU ist für Säugetier-, Insekten- und Pflanzenzellen geeignet und hat ein maximales Arbeitsvolumen von 2 L. (Bild: Sartorius Stedim Biotech)

Sartorius Stedim Biotech hat den Univessel SU, einen sofort einsetzbaren Einwegbioreaktor mit einem maximalen Arbeitsvolumen von 2 Litern vorgestellt. Der neue Bioreaktor ist für Säugetier-, Insekten- und Pflanzenzellen geeignet. Typische Anwendungsbereiche reichen von Proteinexpression bis hin zu Medien- oder Prozessoptimierungsstudien.

Der neue Bioreaktor erfüllt laut Herstellerangaben dieselben hohen Sicherheitsanforderungen, die derzeit auch an klassische Bioreaktoren gestellt werden. Das System funktioniert mit allen Biostat-Tischbioreaktor-Steuerungen von Sartorius Stedim Biotech sowie mit anderen Controllern für herkömmliche gerührte Glasreaktoren. Bei der Arbeit mit bestehenden Steuerungssystemen können klassische pH- und DO-Sensoren sowie Pt100-Temperatursonden über die Ports in der Deckelplatte eingeführt werden.

Der Univessel SU besteht aus USP class VI-konformen Polykarbonat und umfasst eine Reihe weiterer Ports für die Zugabe von Medien, zur Probenentnahme oder zur Ernte. Darüber hinaus verfügt der Bioreaktor über Ersatzports für Sensoren oder andere Geräte, die für pg 13,5-Ports geeignet sind. 3-Blatt-Segmentrührer und ein L-Sparger ermöglichen optimale Begasungs- und Mischbedingungen für den Einsatz in Zellkulturanwendungen.

Schneller, einfacher Anschluss und sicherer Stand

Der torosphärische (Klöpper-)Boden sowie das Höhen-/Durchmesserverhältnis des neuen Einwegbioreaktors entsprechen dem Design des klassischen Univessel aus Glas. Alle Schläuche für Medien bestehen aus thermoschweißbaren Schläuchen und bieten übliche Lüer-Lock- oder MPC-Verbinder für einen schnellen und einfachen Anschluss an periphere Geräte.

Für einen sicheren Stand des Gefäßes sorgen vier Füße am Gefäßboden. Das ermöglicht auch das Arbeiten an schwer zugänglichen Orten, wie zum Beispiel unter einer sterilen Werkbank. Darüber hinaus wird das Gefäß mit einem Edelstahl-Gefäßhalter geliefert, der einen festen Halt während des Betriebs über die Bioreaktor-Steuerung gewährleistet. Midisart BV-Luftfilter für die Sparger, die Kopfraum-Begasung sowie für den Gasausgang sorgen über einen langen Zeitraum für sterile Arbeitsbedingungen. Die Temperaturegelung erfolgt über eine Heizmanschette. Eine Filterheizung für die doppelte Abgasstrecke ist ebenfalls im Lieferumfang enthalten und sorgt für eine lange Nutzdauer des Abgasfilters.

Single-Use vom Gefäß bis zum Sensor

Zusammen mit dem Sartorius Biostat B-DCU II Tischcontroller sind auch Einwegsensoren für die optische pH-Wert und die Gelöstsauerstoff (DO)-Messung verfügbar. Diese ermöglichen einfache, sichere und vor allem nicht-invasive Messungen. Alle Sensoren für den Einmalgebrauch sind vorkalibriert. Die Kalibrierdaten werden als Barcode auf dem Gefäßetikett angezeigt und können über ein Barcode-Lesegerät direkt in den Biostat B-DCU II-Controller übertragen werden. Das bekannte Prinzip der nicht-invasiven pH- und DO-Messungen, das bereits in größeren Einwegbioreaktoren und Laborschüttlern von Sartorius Stedim Biotech eingesetzt wird, ist damit nun auch bei kleinen Einwegbioreaktoren verfügbar.

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