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Digitale Laborprozesse
No-Code-Plattform: Vom Abklatsch zur App

Ein Gastbeitrag von Sven Zuschlag, CEO & Co-Gründer, smapOne AG 6 min Lesedauer

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Mithilfe einer No-Code-Plattform können Labore ihre mikrobiologischen Untersuchungen selbst digitalisieren. Ohne IT-Wissen entstehen Anwendungen, die den Prozess von der Probenentnahme bis zum Befund vollständig abbilden. Das spart Zeit, senkt Kosten und steigert zugleich die Dokumentationsqualität.

Abb. 1: Für eine Abklatschprobe wird ein steriler Nährboden kurz auf eine Oberfläche gedrückt, um anhaftende Mikroorganismen aufzunehmen und so nach Inkubationszeit die Art und Menge der Kontamination zu bestimmen. (Symbolbild)(Bild: ©  Gerhard Seybert - stock.adobe.com)
Abb. 1: Für eine Abklatschprobe wird ein steriler Nährboden kurz auf eine Oberfläche gedrückt, um anhaftende Mikroorganismen aufzunehmen und so nach Inkubationszeit die Art und Menge der Kontamination zu bestimmen. (Symbolbild)
(Bild: © Gerhard Seybert - stock.adobe.com)

Dienstag, 8 Uhr im mikrobiologischen Labor. Neue Proben treffen ein und müssen schnell registriert, geprüft und für die Inkubation vorbereitet werden. Doch die auf dem ersten Probenschein handschriftlich vermerkten Informationen zur Entnahmestelle und Uhrzeit sind kaum zu entziffern. Ausgerechnet die Person, die die Probe entnommen hat, ist im Moment nicht erreichbar. Der Probeneingang bleibt liegen, die Bearbeitung stockt.

Die Labormitarbeiterin widmet sich derweil der nächsten Probe: Die Daten des Begleitdokuments müssen in die Systeme überführt werden: zuerst in die Laborsoftware, nach erfolgter Bebrütung in die Auswertung und den Prüfbericht. Aus einer einzigen Probe werden so mehrere manuelle Erfassungsschritte; mit jedem Schritt steigt das Risiko für Tippfehler oder falsche Zuordnungen.