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Vorschau: Praxistag HPLC 2019

Packungsmaterialien in der UHPLC

| Redakteur: Christian Lüttmann

Die UHPLC-Technik gehört zu den modernen, besonders leistungsfähigen Analytik-Methoden. Ihr Nachteil – die extrem hohen Drücke – soll durch pellikulare Packungsmaterialien zu umgehen sein. Was es damit auf sich hat, erklärt Applikationsexperte Prof. Dr. Thomas Welsch am November 2019 beim Praxistag HPLC in Berlin.

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Prof. Dr. Thomas Welsch auf dem Praxistag HPLC 2019 in Köln.
Prof. Dr. Thomas Welsch auf dem Praxistag HPLC 2019 in Köln.
(Bild: LABORPRAXIS)

Berlin –Die HPLC ist eine verbreitete Standardmethode zur chemischen Analytik. Die Qualität einer Analyse hängt dabei maßgeblich vom verwendeten Packungsmaterial ab. In den vergangenen Jahrzehnten hat sich hier einiges getan. Die zunehmende Probenlast hat die Entwicklung schnellerer und leistungsfähigerer Geräte vorangetrieben. So findet man heute verbreitet UHPLC-Anwendungen, die mit bis zu 1500 bar arbeiten – rund zehnmal höherem Druck als bei Standard-HPLC-Anwendungen.

7. Praxistag HPLC am 7. November 2019 Sie können Tipps und Tricks für die Nutzung Ihrer (U)HPLC-Anlage gebrauchen? Dann kommen Sie am 7. November 2019 zum 7. Praxistag HPLC nach Berlin (nutzen Sie den Aktionscode „HPLC19_Leser“ und sparen Sie 50 Euro gegenüber dem Normalpreis, exklusiv für LP-Leser). Das Programm umfasst unter anderem die Themen Probenvorbereitung, richtige Säulenauswahl und Quantifizierungsstrategien. Details zum Ablauf des Praxistages finden Sie hier.

Solche UHPLC-Anlagen wurden möglich, weil die Partikeldurchmesser im Packungsmaterial der Säulen immer kleiner werden. So sind die voll porösen, sphärischen Partikel in den (U)HPLC-Säulen nicht mehr 10 µm sondern oft nur noch 1,5 µm groß, mit dem Ziel, bei gleicher Auflösung die Analysenzeit stark zu verkürzen und so die Produktivität zu erhöhen. Der dafür zu zahlende Preis ist eben jener bereits erwähnte hohe Druck von bis zu 1500 bar sowie zusätzliche Reibungswärme und Außersäuleneffekte.

Vorteile von Core-Shell-Partikeln

Doch hier gibt es bereits Alternativen, die hohe Analysengeschwindigkeiten versprechen, ohne den Nachteil des enorm hohen Säulendruckes: In den zurückliegenden 15 Jahren sind neue Packungsmaterialien mit einem unporösen Kern und einer porösen Schale auf den Markt gekommen. Die Vor- und Nachteile dieser Teilchen im Vergleich zu voll porösen Partikeln erörtert Applikationsexperte Prof. Dr. Thomas Welsch auf dem Praxistag HPLC am 7. November 2019 in Berlin. Der ehemalige Professor vom Institut für Analytische und Bioanalytische Chemie der Universität Ulm stellt in seinem Vortrag „Pellikulare Packungsmaterialien in der UHPLC – Grundlagen, Einsatzmöglichkeiten und Regeln zur Methodenübertragung“ zudem Regeln zur Methodenübertragung vor.

Weitere Themen finden sie in der Programmübersicht zum Praxistag HPLC . Wenn Sie sich zu neuen Entwicklungen, Tipps und Tricks zu HPLC-Anwendungen weiterbilden möchten, melden Sie sich gleich an.

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