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Labormühlen

Probenvorbereitung pflanzlicher Rohstoffe mit Labormühlen

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Abbildung 2 zeigt am Beispiel von Sojabohnen das Ergebnis der Vermahlung. Um eine Probe effektiv extrahieren zu können, sind Partikelgrößen von etwa 500 µm optimal – ist die Probe deutlich gröber, so dauert die Extraktion zu lange, bei deutlich feineren Partikelgrößen kann die Extraktionshülse verstopfen. Für die Zerkleinerung wurde eine Ultra-Zentrifugalmühle ZM 200 mit einem 1-mm-Distanzsieb benutzt, wobei als Faustregel gilt, dass die Feinheit im Bereich der halben Siebmaschenweite liegt. Das Distanzsieb hilft eine Erwärmung der Probe und den Austritt von Öl zu vermeiden.

Fermentation von Biomasse durch Mikroorganismen

Biogasanlagen haben für die Energiegewinnung stark an Bedeutung gewonnen. Im Prinzip kann in solchen Anlagen Biomasse beliebiger Art (meist Algen oder pflanzliche Abfälle) als Rohstoff verwendet werden. Die Pflanzen werden unter Ausschluss von Sauerstoff durch Mikroorganismen „verdaut“ und das entstehende Methan kann in Heizkraftwerken verbrannt werden. Wichtige Faktoren für die Ausbeute an Methan sind die verwendete Pflanzenart und die eingesetzten Mikroorganismen. Um im Laborexperiment den Abbauprozess zu beschleunigen, werden die pflanzlichen Abfälle zunächst vorzerkleinert. Für diesen Schritt ist eine Messermühle wie die Grindomix von Retsch hervorragend geeignet, da diese auch feuchte Materialien, wie Algen oder Silage, problemlos verarbeitet. Es resultiert ein homogener Brei, in dem das Material deutlich schneller abgebaut wird als bei einer unzerkleinerten Probe.

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* Dr. A. Theisen: Retsch GmbH, 42781 Haan

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