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Sicher gekühlt ans Ziel

Regeln für den Versand temperaturempfindlicher Produkte

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Vorqualifizierte Lösungen

Vorqualifizierte Systemlösungen sind dann empfehlenswert, wenn keine individuell entwickelte Box gewünscht oder erforderlich ist, weil es geeignete Lösungen aus dem Standardsortiment eines Herstellers gibt. Bei Storopack ist exakt definiert, was darunter zu verstehen ist: „Vorqualifiziert bedeutet bei uns, dass der Boxentyp zur Dokumentation der Leistungsfähigkeit in Anlehnung an die europäische Norm AFNOR NF S99-700 entwickelt und in der Klimakammer mit einem Sommer- und einem Winterszenario getestet wurde“, sagt Olaf Neumann. Solche Tests erfolgen jeweils ohne Transportgut mit leerem Packraum, was für eine temperaturgeführte Verpackung den „Worst Case“ darstellt. Die durchschnittliche Temperatur beträgt beim Sommerszenario 26 °C und beim Winterszenario 7 °C. Die Ergebnisse der Klimakammertests sind in einem Qualifizierungsbericht festgehalten, der der Systemlösung beiliegt. Kunden haben damit einen Nachweis, dass beispielsweise eine 24-Stunden-Systemlösung im Bereich von 2 bis 8 °C die Temperatur für diesen Zeitraum sicher hält – auch bei schwankenden Umgebungstemperaturen. Zudem liefert Storopack alle weiteren benötigten Komponenten für den temperaturgeführten Versand direkt mit: Thermobox, Kühlmittel, Außen-/Versandkarton, Innenkarton (Payload), und Packanleitung. Darüber hinaus lassen sich kleine Einweg- oder Mehrweg-Datenlogger der Verpackung beilegen, um entlang der gesamten Kühlkette die Temperatur zu überwachen. Eine integrierte USB-Schnittstelle ermöglicht es, am Empfangsort die Daten auszuwerten. Storopack bietet vorqualifizierte Systemlösungen für temperaturgeführte Transporte mit einer Haltedauer von 24, 48, 96 oder 120 Stunden in unterschiedlichen Temperaturbereichen an. Ist die Sendung zu klein für einen kompletten LKW, aber zu groß für einzelne Isolierboxen, können Kunden auch auf einen Thermo-Palettenshipper zurückgreifen: eine steckbare Lösung, die genau auf eine herkömmliche Europalette passt. Die gewünschte Temperatur halten spezielle PCM-Akkus (Phase Change Material), die dank Phasenwechsel Wärme- und Kälteenergie lange speichern und wieder abgeben können.

Fazit

Die passive Kühlung bietet sich für Laboratorien, Apotheken, Pharmahersteller und generell Zulieferer und Versender aus den Bereichen Pharma und Biotechnologie als sichere und zugleich kostengünstigere Möglichkeit an, Temperaturempfindliches zu verschicken. Dafür eignen sich Thermoboxen und vorqualifizierte Systemlösungen, die das Packgut selbst mehrere Tage im gewünschten Temperaturspektrum halten können.

Bildergalerie

Bei Bedarf entwickeln Schutzverpackungshersteller zudem individuelle Lösungen, die auf den temperaturgeführten und sicheren Versand eines Produktes maßgeschneidert sind. Innovative Anbieter wie Storopack berücksichtigen außerdem neue Vorgaben wie die Umsetzung der GDP-Guidelines bis 2018.

* J. Heuser: Storopack Deutschland GmbH + Co. KG, 72555 Metzingen

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