English China

PCR-Pooling-Testverfahren Sicher vor Covid-19 auf der Arbeit

Redakteur: Christian Lüttmann

Testen hat sich als wichtige Maßnahme in der Corona-Pandemie erwiesen. So lassen sich Infektionsketten leichter zurückverfolgen und auch asymptomatische Erkrankte aufdecken. Der „Goldstandard“ bleiben PCR-Tests. Um hier Ressourcen zu sparen und schnell viele Menschen auf einmal zu testen – etwa in einem Unternehmen – eignen sich Pooling-Verfahren, wie sie Synlab anbietet.

Firmen zum Thema

Selbststest für zu Hause sind ein Mittel zum Aufdecken von Corona-Infektionen. Doch diagnostisch sicherer sind PCR-Tests – besonders beim Nachweis von asymptomatisch Erkrankten.
Selbststest für zu Hause sind ein Mittel zum Aufdecken von Corona-Infektionen. Doch diagnostisch sicherer sind PCR-Tests – besonders beim Nachweis von asymptomatisch Erkrankten.
(Bild: gemeinfrei, Mufid Majnun / Unsplash)

Eine zentrale Strategie gegen die Coronapandemie ist das regelmäßige Testen von möglichst vielen Menschen. Dem Ansatz folgend empfiehlt Synlab – als Anbieter von klinischen Labor- und medizinischen Diagnostikdienstleistungen – die deutliche Ausweitung von PCR-Tests an Arbeitsplätzen mithilfe des Pooling-Verfahrens. Besonders mit Blick auf die Verbreitung stärker ansteckender Virus-Varianten sollten gerade jene Menschen, denen das Arbeiten im Home-Office nicht möglich ist, durch zuverlässiges und regelmäßiges Testen geschützt werden.

Die dafür notwendigen Methoden, Kapazitäten sowie die erforderliche Infrastruktur wurden 2020 entwickelt und ausgebaut. Gerade im betriebsmedizinischen Kontext bietet der Einsatz des effizienten Pooling-Verfahrens die Möglichkeit, regelmäßige PCR-Tests am Arbeitsplatz durchzuführen. Dabei wird Material von einzelnen Proben zusammengeführt und gemeinsam im PCR-Verfahren getestet. Ist das Gesamtergebnis negativ, sind alle Proben negativ. Ist das Ergebnis positiv, wird jede Probe des Pools individuell getestet, um positive Proben zu identifizieren. Für die höchstmögliche Genauigkeit beim Pooling hat Synlab ein neues 7er-Pool-Konzept entwickelt, welches – anders als herkömmliche Pooling-Verfahren – eine nahezu identische Sensitivität und Spezifität wie ein einzelner PCR-Test aufweist. Testpersonen erhalten ihre Ergebnisse i. d. R. innerhalb von 24 Stunden.

Gemeinsamer Test für gemeinsame Büroräume

Das Pooling-Verfahren eignet sich konkret für regelmäßige Kontrolluntersuchungen asymptomatischer Personengruppen, beispielsweise in produzierenden Betrieben oder geschlossenen Büroräumen. In diesem Kontext ist die überwiegende Anzahl der Testergebnisse in der Regel negativ, wodurch das Pooling-Verfahren besonders effizient wird. Darüber hinaus sind die logistischen Voraussetzungen erfüllt, um Proben von miteinander in Kontakt stehenden Personen zusammenzuführen und mögliche Infektionsausbrüche schnell zu erkennen.

Mit dem Pooling-Verfahren wird auch der zentrale Schwachpunkt der Antigen-Schnelltests umgangen: wissenschaftlich nachgewiesen ist inzwischen, dass der Einsatz von Antigen-Schnelltests für die punktuelle Testung asymptomatischer Personen ungeeignet ist. Verschiedene internationale Untersuchungen sowie eine eigene Studie von Synlab zeigen, dass rund 40 Prozent der infizierten Personen von Antigen-Schnelltests nicht als Virusträger erfasst werden. Denn Antigen-Schnelltests erkennen häufig nur Infizierte mit einer hohen Viruslast, wobei schon eine geringe Viruslast ausreichen kann, um andere Personen anzustecken. Dementsprechend sind die viel genaueren PCR-Tests nach wie vor die deutlich sicherere und medizinisch angemessenere Methode, um präventiven Schutz zu gewährleisten, heißt es in einer Pressemeldung von Synlab.

(ID:47444591)