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Laserstrahlformung Spezialfasern für Laseranwendungen

| Redakteur: Doris Popp

Ceramoptec präsentiert auf der Analytica Multimode-Lichtwellenleiter aus Quarzglas für labortechnische und industrielle Laseranwendungen.

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Homogene Intensitaetsverteilung in der Fokusebene durch aktive Strahlformung mit NCC-Faser
Homogene Intensitaetsverteilung in der Fokusebene durch aktive Strahlformung mit NCC-Faser
(Bild: Ceramoptec)

Im Mittelpunkt des Messeauftritts stehen dabei Glasfasern mit eckiger Kerngeometrie. Die Optran-NCC- und Optran-NCF-Fasern übernehmen im Gegensatz zu herkömmlichen Rundkernfasern einen aktiven Part in der Strahlformung und verringern den Bedarf an Strahlformungsoptiken deutlich. Aufgrund ihrer Kerngeometrie homogenisieren sie die Intensitätsverteilung, was den Einsatz kostspieliger Homogenisatoren überflüssig macht. Zudem vereinfachen sie die Erzeugung eckiger Strahlprofile, da der Ausgangsstrahl der Fasern die Form des Faserkerns annimmt. Die Kosten der Laseranwendung werden so spürbar gesenkt. Optran-NCC- und Optran-NCF-Fasern sind vor allem für Diodenlaser geeignet. Sie werden beide je nach Kundenwunsch mit ortho-, hekta- oder oktogonalen Faserkernen gefertigt, unterscheiden sich aber in der Mantelgeometrie: Während NCC-Fasern ein rundes Cladding besitzen, sind NCF-Fasern mit einem eckigen Cladding ummantelt, das – falls vom Kunden nicht anders gefordert – der Geometrie des Faserkerns entspricht. Diese Mantelgeometrie unterstützt die homogenisierende Wirkung des Kerns. Sie erhöht zudem die Flexibilität der Fasern und ermöglicht bei Faserbündelungen höhere Packungsdichten.
Analytica: Halle A2, Stand 522

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