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Die räumliche Struktur des Enzyms RNA-Polymerase II (hier als sogenannter Cartoon-Plot dargestellt) konnte mit Hilfe der neuartigen Düse erstmals bei Zimmertemperatur analysiert werden. (Ausschnitt)
Neues Konzept erweitert Protein-Kristallographie

Konstruktiver Kniff – Doppel-Düse spart Protein-Kristalle

Eine neuartige Injektionsdüse reduziert den Verbrauch wertvoller Proteinkristalle in der Kristallographie und erweitert ihr Spektrum. Durch das neue Konzept kommt die serielle Röntgenkristallographie, mit der sich die räumliche Struktur von Proteinen atomgenau bestimmen lässt, mit bis zu acht Mal weniger Kristallen aus, so die Entwickler um DESY-Wissenschaftlerin Dr. Saša Bajt vom Center for Free-Electron Laser Science (CFEL). Die Forscher haben mit Hilfe ihrer Düse u.a. bislang unbekannte Details in der Struktur des Enzyms RNA-Polymerase II bestimmt.

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Dr. Bertrand Beckert hat den Aufbau von 100S-Ribosomen-Komplexen untersucht.
Strukturaufklärung von 100S-Ribosomen mit Kryo-Elektronenmikroskopie

Beim Rendezvous der Ribosomen zugeschaut

Dank der Kryo-Elektronenmikroskopie ist einer Gruppe unter Beteiligung von Hamburger Forschern ein besonderer Einblick in die Biochemie gelungen: Sie haben die Bindung verschiedener Moleküle an 100S-Ribosomen mit bisher unerreichter Auflösung analysiert. Das Detailwissen über die molekularen Prozesse könnte sich auch als wertvoll für die Erforschung von Antibiotikaresistenzen erweisen.

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Biokunststoffe gelten als nachhaltige Alternative zu Kunststoffen aus Erdöl. Doch lassen sie sich auch recyceln? (Symbolbild)
Stellungnahme zu Biokunststoffen

Lässt sich Bioplastik recyceln?

Biokunststoffe gelten als nachhaltige Alternative zu Kunststoffen aus Erdöl. Sollten diese Materialien verstärkt eingesetzt werden, z. B. in Verpackungen? Das umweltschonende Potenzial von Biokunststoffen wird jedoch erst dann vollständig ausgeschöpft, wenn es gelingt, diese zu recyceln. Sind Biokunststoffe kreislauffähig? Experten nehemn nun Stellung.

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Bildergalerien

Der Knickzehenlaubfrosch Scinax fuscovarius wurde an vielen Teichen nachgewiesen.
Wie man mit Teichwasser Froscharten identifiziert

Wer lebt hier? Artenreichtum per DNA-Spuren erfassen

Tiere hinterlassen Spuren. Nicht immer sind diese mit dem bloßen Auge zu erkennen. So finden sich beispielsweise in Teichen unweigerlich Ergbut-Spuren der Wasserbewohner, z.B. aus winzigen Hautresten. Diese Hinterlassenschaften haben nun Biologen vom Senckenberg Biodiversität und Klima Forschungszentrum genutzt, um gleich einen ganzen Schlag von Froscharten mittels DNA-Analyse von Teichwasser zu identifizieren. Diese Methode könnte eine preiswerte Alternative zur klassischen Artenbestimmung sein.

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Potenzielle zuckerhaltige Nahrungspflanzen des 12,5 Millionen Jahre alten Dryopithecus carinthiacus: Der Erdbeerbaum (Bild), aber auch Maulbeere, Wein, Vogel-Kirsche, Schlehe, Hickorynuss, Esskastanie, Zitrus und Ölweide.
Genetische Weichen zur Fettleibigkeit – gestellt vor über 12,5 Millionen Jahren

Hatten schon unsere Vorfahren einen „süßen Zahn“?

Unsere Lust auf Süßes ist vielleicht älter als gedacht. So fanden Forscher aus Tübingen und Dresden Karies an 12,5 Millionen Jahre alten Zähnen eines Menschenaffen. Ihre Forschung zeigt nun, dass unserem frühen Vorfahren vermutlich viel zuckerhaltige Nahrung zur Verfügung stand. Eine Mutation sorgte wohl dafür, dass dieser Zucker vor allem als Körperfett gespeichert wurde. Was damals ein Überlebensvorteil war, macht heute manchem Menschen das Leben wortwörtlich schwer.

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