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Das Forschungsteam von Cell2Cell (von links): Diana Austen und Prof. Elke Wilharm (Bild: Alexa Knieriem/ Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften)
Bioökonomie der Zukunft

CO2-Einsparung durch Papierhandtuch-Recycling: Ostfalia und Fraunhofer zeigen wie es geht

Jährlich landen in Deutschland rund 70.000 Tonnen Papierhandtücher im Müll und werden verbrannt – wodurch klimaschädliches CO2 in die Atmosphäre gelangt. Um dem entgegenzuwirken, erforscht die Ostfalia, unter der Leitung von Prof. Elke Wilharm und in Kooperation mit dem Fraunhofer-Zentrum für Chemisch-Biotechnologische Prozesse in Leuna, eine Methode, den Papierhandtuchabfall nachhaltig wiederzuverwerten.

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Daten vom Kometen „Chury“, gesammelt als dieser den sonnennächsten Punkt seiner Umlaufbahn passierte, zeigen eine Vielzahl unerwarteter Moleküle, die von den abgestoßenen Staubteilchen sublimieren. Im Durchschnitt gleicht dieses komplexe organische Material jenem in Meteoriten und in Saturns Ringregen, was auf einen gemeinsamen präsolaren Ursprung hindeutet.  (Bild: Univresität Bern)
Chemische Details des Kometen Chury entschlüsselt

Ein Komet mit dem Duft von Mandeln und Mottenkugeln

Die chemische Zusammensetzung eines Objektes zu analysieren, ist an sich schon ein komplexes Unterfangen. Wenn das Objekt auch noch rasend durchs All fliegt, ist es eine besondere Herausforderung. Dennoch ist Forschern aus Bern nun gelungen, die chemische Zusammensetzung eines Kometen in bisher unerreichter Detailtiefe zu entschlüsseln – und sogar Aussagen über dessen Duft zu machen.

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Bildergalerien

Die Mikrofluidik kann dabei helfen, den Zebrafisch als Modellsystem in der Verhaltensneurobiologie besser untersuchen zu können. (Symbolbild) (Bild: ©korkeng - stock.adobe.com)
Mikrofluidik

Verhaltensbiologie: Fisch und Chips

Die Mikrofluidik und der Zebrafisch als Modellsystem in der Verhaltensneurobiologie – Das Gehirn von Zebrafischlarven besteht aus circa 100.000 Nervenzellen, und es weist eine hohe Vergleichbarkeit zum menschlichen Gehirn auf. Um diesen Nervenzellen bei der Arbeit zuschauen zu können, haben Forschende der TU Braunschweig ein Mikrofluidiksystem für die Aufnahme von Zebrafischlarven entwickelt und mit hochauflösender Mikroskopie kombiniert.

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Abb.2: HEIQ-Mitbegründer Carlo Centonze (l.) und Virologe Dr. Thierry Pelet zeigen die speziell beschichteten Corona-Masken. (Bild: HeiQ)
Use case einer LIMS-Einführung

Mit LIMS und Chemie gegen Corona

Mit virenabweisender Textilbeschichtung nimmt das ETH-Spin-Off HEIQ den Kampf gegen das Coronavirus auf. Die Entwicklung erforderte neben chemischer Finesse auch das nötige IT-Equipment – in Form eines Labor-Informations und Management-Systems (LIMS). Ein Mitarbeiter berichtet von der erfolgreichen LIMS-Einführung.

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Kleidung aus Baumwolle zu recyceln war bislang technisch nicht möglich. (Symbolbild) (Bild: gemeinfrei)
Neues Verfahren

Neues T-Shirt aus alter Jeans: Erstmals Baumwolle recycelt

Kleidung aus Baumwolle zu recyceln war bislang technisch nicht möglich. Das Problem: Die meisten Gewebe sind Mischgewebe, deren einzelne Bestandteile sich bislang nicht voneinander trennen ließen. Einem Forscherteam des Fraunhofer-Instituts für Angewandte Polymerforschung IAP ist es jetzt erstmals gemeinsam mit einem schwedischen Unternehmen gelungen, aus recycelter Baumwolle ein Viskose-Filamentgarn herzustellen. Die Textilfaser eignet sich sogar für die Fertigung in Großserie.

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