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Üppige Vegetation der Permafrostregion (Bild: Ive van Krunkelsven)
Zusätzliche Erderwärmung durch Priming-Effekt

Mikroben im Permafrost könnten Klimawandel beschleunigen

Wenn der Permafrostboden aufblüht, ist das schlecht fürs Klima: Im angetauten Boden wurzeln Pflanzen und aktivieren so Mikroben, die wiederum Treibhausgase freisetzen. Dieser so genannte Priming-Effekt ist zwar schon länger bekannt, könnte aber unser verbleibendes „Kohlenstoff-Budget“ stärker reduzieren als bisher angenommen. Zu diesem Schluss kommt eine neue Studie von Forschern aus Wien.

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Bildergalerien

Wie kann künstliche Intelligenz bei der Interpretation von Laborwerten helfen? (Bild: Messe Düsseldorf/www.fotografie-wiese.de)
Labordiagnostik

KI-basierte Labordiagnostik mit medicalvalues

Laborbefunde können komplex sein. Bei vielen Erkrankungen ergeben erst die Betrachtung und Kombination verschiedener Werte eine Diagnose. Das Medica Labmed Forum auf der Medica 2021 widmete sich deshalb in einem Themenblock den „Integrative and AI-driven diagnostics“ – und hat aufgezeigt, wie künstliche Intelligenz (KI) dabei helfen kann, Laborwerte zu interpretieren. Florian Stumpe hat in seinem Forumsbeitrag die KI-basierte Softwarelösung von medicalvalues vorgestellt, die Ärztinnen und Ärzte bei der Diagnose unterstützen soll. Im Interview mit spricht er über die Einsatzmöglichkeiten von KI in der Labordiagnostik.

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Das Material ist CO2-neutral und am Ende der Nutzungsdauer in der Regel auch vollständig biologisch abbaubar. (Bild: Alexander Bismarck)
Nachhaltige Textilien

Aus Pilz statt Kuhhaut: Potenzial von veganem Leder

Sofa, Jacke, Handtasche – in vielen Bereichen der Textil- und Möbelindustrie ist Leder ein oft eingesetztes Material. Doch der „Stoff“ wird zunehmend kritisch gesehen, steht doch die Frage nach dem Tierwohl mehr und mehr im Vordergrund. Und auch Kunstleder ist unter Nachhaltigkeitsaspekten mitunter kein guter Ersatz. Eine vegane und nachhaltige Alternative wäre Leder auf Pilzbasis. Forscher aus Wien haben das Potential von „Pilz-Leder“ in einem Übersichtsartikel beleuchtet.

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Xavier Aeby (l.) und Gustav Nyström haben eine komplett gedruckte, biologisch abbaubare Batterie entwickelt, die aus Zellulose und anderen ungiftigen Komponenten besteht. (Bild: Gian Vaitl / Empa)
Umweltfreundliche Stromversorgung für das Internet der Dinge

„Batterien“ zum Wegwerfen – und Kompostieren

Proben und Produkte, die per Mikrochip Daten über ihren Zustand, Ort und Inhalt senden – das gehört zum Internet der Dinge. Solche Daten-sendenden Mikrogeräte brauchen aber Energie. Hierfür haben Empa-Forscher eine nachhaltige Lösung entwickelt: biologisch abbaubare Mini-Kondensatoren. Sie liefern Energie wie kleine Batterien, können nach dem Einsatz aber auf dem Kompost entsorgt werden.

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