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250 Millionen Euro für diagnostische Tests Roche investiert in neues Forschungsgebäude am Standort Penzberg

Quelle: Pressemitteilung Roche Diagnostics

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Am 28. September fand die Grundsteinlegung des neuen Diagnostik-Forschungsgebäudes „Laboratory Excellence Accelerator Penzberg“ im Biotechnologie-Zentrum von Roche in Penzberg statt. Rund 800 Forscher sollen hier ab 2025 diagnostische Tests entwickeln.

In das 33 Meter hohe Diagnostik-Forschungsgebäude am Roche Standort Penzberg werden 2025 über 800 Forscher einziehen und neue diagnostische Tests zum Nachweis von Infektionen oder auch Herz-Kreislauf-,  Alzheimer- und Krebserkrankungen entwickeln.
In das 33 Meter hohe Diagnostik-Forschungsgebäude am Roche Standort Penzberg werden 2025 über 800 Forscher einziehen und neue diagnostische Tests zum Nachweis von Infektionen oder auch Herz-Kreislauf-, Alzheimer- und Krebserkrankungen entwickeln.
(Bild: Roche Diagnostics)

Klaus Holetschek, Bayerischer Staatsminister für Gesundheit und Pflege, Dr. Florian Herrmann, Leiter der Bayerischen Staatskanzlei und Staatsminister für Bundesangelegenheiten und Medien sowie Prof. Christoph Franz, Verwaltungsratspräsident der Roche Holding AG, legten heute am Roche-Standort in Penzberg den Grundstein für das neue Diagnostik-Forschungsgebäude, das zu den modernsten und nachhaltigsten Forschungsgebäuden in Europa zählen soll. Es soll bis Ende 2024 fertiggestellt und in 2025 bezogen werden. Der Schwerpunkt liegt auf der Entwicklung diagnostischer Tests.

Der Roche-Konzern investiert alleine 2021 13,7 Milliarden Schweizer Franken (rund 14,4 Mrd. Euro) in Forschung und Entwicklung. Aus den Laboren der Forscher an den deutschen Roche-Standorten stammen unter anderem biotechnologisch hergestellte Wirkstoffe für Medikamente zur Behandlung von Krebs und Augenleiden und zahlreiche diagnostische Tests zum Nachweis von Infektionen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder auch Alzheimer und Krebs.

Verantwortliche aus Industrie und Politik begrüßen Investition

„Mit der heutigen Grundsteinlegung und der Investition von bis zu 250 Millionen Euro in das neue Forschungsgebäude setzen wir weiter auf Deutschland als Forschungsstandort“, macht Prof. Christoph Franz deutlich. Er ergänzt: „Wer jedoch solche Investitionen in Forschung bzw. Produktion für Pharma und Diagnostik in Deutschland halten will, sollte keinen Angriff auf Innovationen starten und den Standort Deutschland im internationalen Vergleich schwächen.“ Damit bezieht sich Franz auf das von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach geplante Gesetz zur Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV), das so genannte GKV-Finanzstabilisierungsgesetz. Der Gesetzesentwurf wird von verschiedenen Teilen des Gesundheitssektors massiv kritisiert, da er weder der Finanzierbarkeit der Kassen noch den strukturellen Herausforderungen im Gesundheitswesen insgesamt gerecht wird. Im Gegenteil: Die Gesetzesinitiative schadet der industriellen Gesundheitswirtschaft und setzt einen der wenigen Wachstumstreiber der deutschen Wirtschaft in Zeiten einer globalen Rezession aufs Spiel.

Roche Verwaltungsratspräsident Prof. Christoph Franz gemeinsam mit Ann Costello, Globale Leiterin Roche Diagnostics Solutions, Klaus Holetschek, Bayerischer Gesundheitsminister für Gesundheit und Pflege und Claus Haberda, Roche Deutschland Geschäftsführer (v.l.) mit dem Grundstein für das neue Diagnostik-Forschungsgebäude von Roche in Penzberg.
Roche Verwaltungsratspräsident Prof. Christoph Franz gemeinsam mit Ann Costello, Globale Leiterin Roche Diagnostics Solutions, Klaus Holetschek, Bayerischer Gesundheitsminister für Gesundheit und Pflege und Claus Haberda, Roche Deutschland Geschäftsführer (v.l.) mit dem Grundstein für das neue Diagnostik-Forschungsgebäude von Roche in Penzberg.
(Bild: Roche Diagnostics)

Roche ist davon überzeugt, dass innovationsfreundliche Rahmenbedingungen und ein ganzheitlicher Ansatz zur Lösung der strukturellen Probleme im Gesundheitssektor die Voraussetzung sind, damit in Deutschland investiert wird und sich die Krisenresilienz und Versorgungssicherheit hierzulande verbessert. Der Leiter der Bayerischen Staatskanzlei und Staatsminister für Bundesangelegenheiten und Medien, Dr. Florian Herrmann, ergänzt: „Bayern bekennt sich zu Innovation und Wissenschaft. Die Fokussierung auf Forschung und Fortschritt ist der richtige Weg. Die gesamte Region wird mit der Investition von 250 Millionen Euro gestärkt. Aus der Pandemie haben wir gelernt, wie wichtig Forschung ist. Roche ist dabei starker Partner für Diagnostik und Pharma aus Bayern und Europa.“

Gebäude bietet Platz für mehr als 800 Forscher

Das neue Diagnostik-Forschungsgebäude Laboratory Excellence Accelerator Penzberg trägt den Namen LEAP, was im Englischen „Sprung“ bedeutet und als Sinnbild dient: Das Unternehmen wagt mit diesem Gebäude den Sprung in exzellente Laborarbeit der Zukunft. “Roche baut damit sein Life Science Kompetenzzentrum in Penzberg aus und setzt den Fokus auf Innovation und Fortschritt”, betont Claus Haberda, Geschäftsführer der Roche Deutschland Holding GmbH. Er ergänzt: “Wir sind davon überzeugt, dass der Forschungsstandort Penzberg mit dieser Investition gestärkt wird und Deutschland, Bayern und nicht zuletzt die Stadt Penzberg davon profitieren.” In dem 33 Meter hohen Gebäude sollen neue Maßstäbe für Forschung und Entwicklung von diagnostischen Tests gesetzt werden. Neue Labore und Büros schaffen einen modernen Arbeitsplatz für über 800 Forscher, die aktuell auf dem Penzberger Werksgelände sowie in München in insgesamt 28 Gebäuden untergebracht sind.

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