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An der Fundstätte Galería de las Estatuas in Nordspanien entnehmen Forscher Sedimentproben, die später auf Neandertaler-DNA untersucht werden. (Bild: Javier Trueba / Madrid Scientific Films)
Erbgutanalyse aus Höhlensediment

Neandertaler beim DNA-Test

Den genetischen Ursprüngen der Menschheit auf die Spur zu kommen, erforderte bisher Proben von Zähnen oder Knochen. Doch auch ohne solche Fossilienfunde lässt sich nun die DNA unserer frühen Verwandten, der Neandertaler, untersuchen. Mit einem neuen Verfahren haben Max-Planck-Forscher Zellkern-Erbgut aus Höhlensedimenten analysiert und neue Einblicke in die menschliche Vergangenheit erhalten.

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Einbaufertig: Der Alpet-Dämmsteg aus Kunststoff. Die grünliche Farbe des Füllmaterials rührt von der Verwendung von PET aus rezyklierten Flaschen her.  (Bild: Hochuli advanced)
Wärmedämmung

Mit Plastikflaschen das Haus warmhalten

Ein neues Dämmelement von Empa-Forschern soll Fenster zukünftig noch besser isolieren. Der Dämmsteg ist mit Kunststoff aus recycelten Plastikflaschen gefüllt und soll bis zu 20 Prozent weniger Wärme durchlassen als vergleichbare Elemente. Das Geheimnis ist der in Versuchsreihen fein abgestimmte Materialmix mit Luftbläschen im Inneren und stabiler Hülle außen.

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Bildergalerien

In Hanau wurde bereits ein erster Linienbus mit UV-C-Luftreinigern ausgerüstet. (Bild: Heraeus Noblelight)
Oberflächendesinfektion

UV-C-Strahlung schaltet Coronaviren das Licht aus

Eine Covid-19-Erkrankung lässt sich nicht mit Licht behandeln. Doch wenn die Viren auf Oberflächen von Türklinken oder Tischplatten haften, oder in Aersolen in der Luft schweben, stellt UV-Bestrahlung eine wirkungsvolle Methode zur Desinfektion dar. Dies zeigen u.a. Tests, die Forscher im Auftrag des Lichtquellenherstellers Heraeus Noblelight durchgeführt haben.

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Sechs unterschiedliche künstliche Fingerabdruckmuster, versehen mit verschiedenen Eigenschaften, um individuelle Fluoreszenz und Topographie sichtbar zu machen. Die Syntheseparameter wurden aus der Nanofilm-Bibliothek abgeleitet.   (Bild: Max-Planck-Institut für Kolloid- und Grenzflächenforschung / Felix Löffler)
Neue Methode der Fluoreszenzmarkierung

Fälschungsschutz durch Fingerabdrücke aus Karamell

Einmalig und unnachahmlich – so sollte eine Markierung sein, um ein Produkt später zweifelsfrei als Original zu identifizieren. Forscher am Max-Planck-Institut für Kolloid- und Grenzflächenforschung erzielen dies, indem sie dünne Zuckerschichten auf Oberflächen auftragen und dann mit einem Laser-Strukturen einbrennen – die individuelle Fluoreszenz und Topographie dieser „Karamell-Fingerabdrücke“ macht sie nahezu fälschungssicher.

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Flaschen aus Polyethylen überdauern hunderte Jahre im Meerwasser. (Bild: gemeinfrei, Brian Yurasits)
Upcycling von Polyethylen-Abfall

Pillen aus Plastikmüll?

Im Meer dauert es über 400 Jahre, bis eine Plastikflasche zersetzt ist. Doch der Kunststoffabfall könnte auch sinnvoll recycelt werden. Eine neue Möglichkeit haben Forscher aus den USA entwickelt. In ihrem chemisch-biologischen Ansatz nutzen sie Pilze, um aufbereitetes Polyethylen in pharmakologisch interessante Grundstoffe umzusetzen.

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