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Prof. Magdalena Götz vom Helmholtz Zentrum München hat am 8. Juli 2025 den Future Insight Prize von Merck erhalten. (Bild: ©Boris Schmalenberger)
Future Insight Prize 2025

Forscherin macht aus Stützzellen Neuronen

Eine neue Methode, mit der sich geschädigte Organe im Sinne der regenerativen Medizin wieder erneuern lassen. Dieses Ziel war für den Future Insight Prize 2025 von Merck gesetzt worden. Die Auszeichnung hat nun Prof. Magdalena Götz vom Helmholtz Zentrum München erhalten, die mit ihrer Forschung Gliazellen aus dem Stützgewebe in Neuronen umprogrammiert.

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Künstliche Intelligenz wird in den Life Sciences weiter an Bedeutung gewinnen (Symbolbild) (Bild: GPT Image Editor / KI-generiert)
Künstliche Intelligenz

Aufgaben automatisieren und Produktivität steigern

KI soll künftig auch in Veevas Anwendungen und der Vault-Plattform integriert werden, um branchenspezifische Aufgaben von der klinischen Entwicklung bis zur Vermarktung zu automatisieren und die Produktivität zu steigern. Diese Initiative setzt auf KI-Agenten und Shortcuts, die auf Large Language Models basieren, um effizient in Bereichen wie klinische Forschung, Regulatory Affairs und Marketing zu wirken und personalisierte Automatisierungen für Anwender zu ermöglichen.

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Wolken bestehen nicht aus Zuckerwatte, aber tatsächlich spielen Zuckermoleküle eine Rolle bei der Wolkenbildung. Warum dies gerade in der Meeresregion um die Antarktis wichtig ist, haben Forscher vom Tropos untersucht. (Symbolbild) (Bild: ideogram.ai / KI-generiert)
Eiskeime in der Atmosphäre der Antarktis

Zuckersüße Wolkenbildung über dem Meer

Wer die Wolken versteht, versteht auch das Wetter. Doch Modelle zur Wolkenbildung funktionieren nicht für alle Regionen gleich gut. Besonders bei der sehr sauberen Luft über der Südhalbkugel rund um die Antarktis weichen die Modelle oft stark ab. Nun haben Forscher gezeigt, wie Zuckermoleküle aus dem Meerwasser als Eiskeime fungieren und die Wolkenbildung in fernen Meeresregionen maßgeblich beeinflussen.

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Bildergalerien

Würfelförmige Eisenoxid-Nanopartikel als neue Größenstandards für die Elektronenmikroskopie (Bild: Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM))
Dringend benötigt: Referenzmaterialien für Nanopartikel

Kleinste Standards mit größter Wichtigkeit für Umwelt und Mensch

Nanomaterialien verbergen sich in zahlreichen Anwendungen – von zielgerichteten Medikamenten bis zu Elektronik-Bauteilen. Doch für ihren sicheren Einsatz mangelt es noch an Vergleichsstandards, wie eine Studie der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung bemängelt. Zwei neue Referenzmaterialien könnten hier helfen und mehr Sicherheit für Mensch und Umwelt schaffen.

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Hirnorganoid, welches nicht mit dem Affenpockenvirus (MPXV) infiziert ist. Die DNA der Zellkerne ist blau gefärbt. Massstab: 1000 μm.  (Bild:  IVI / UniBE)
Neuroinvasive Viren

Affenpocken infizieren das Gehirn

Einst vor allem in Zentralafrika verbreitet, haben sich bestimmte Affenpocken-Varianten mittlerweile weltweit ausgebreitet, weshalb die WHO die Mpox-Epidemie zu einem internationalen Gesundheitsnotstand erklärt hat. Eine neue Studie zeigt nun einen bisher unerforschten Aspekt der Erkrankung: Das Virus breitet sich in Hirnorganoiden aus und verursacht den Tod neuronaler Zellen.

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