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Forschende haben in einer neuen Meta-Analyse 15 spezifische Zielorte einer epigenetischen Veränderung des Erbguts identifiziert, die signifikant mit einer Diagnose von Depression verbunden sind. (Symbolbild) (Bild: © T. L. Furrer - stock.adobe.com)
Individuelles Depressionsrisiko

Forschende entdecken epigenetisches Muster der Depression

Unsere Erbsubstanz DNA ist nicht in Stein gemeißelt, sondern unterliegt durch Umwelteinflüsse, Erlebnisse und Erfahrungen im Verlauf unseres Lebens gewissen Veränderungen, die ihrerseits vererbt werden können. Nun hat ein Forscherteam solche epigenetischen Marker identifiziert, die charakteristisch für die Erkrankung Depression sind. Den Ergebnissen zufolge könnte auch unser Immunsystem ein vermittelnder Faktor für die Entwicklung einer Depression sein.

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Es gibt immer mehr Erkenntnisse, dass das Herz, das ja ebenfalls Nervenzellen enthält, einen starken Einfluss auf Denken und Fühlen ausübt. (Bild: © ChatGPT / KI-generiert)
Zusammenhang von kardiovaskulären und psychischen Erkrankungen neu erklärt

Unser Herz denkt und fühlt mit

Unser Herz könnte einen starken Einfluss auf unser Denken und Fühlen ausüben. Einer neuen Studie zufolge könnten körperliche Vorgänge wie Herzschlag und Blutdruckänderungen mit mentalen Prozessen verknüpft sein. Diese Zustände interagieren demnach miteinander, beeinflussen sowohl die Psyche als auch das Herz-Kreislauf-System und sollten in der Behandlung von kardiovaskulären und psychischen Erkrankungen berücksichtigt werden.

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Aminosäureanalysatoren sind in vielen Laboren „Alte Schätzchen“, aber deswegen keineswegs überholt. (Bild: Membrapure GmbH)
Aminosäureanalysatoren in Lebensmittelkontrolle und Diagnostik

Unterschätzte Arbeitstiere: Wie klassische Aminosäureanalysatoren bestehen

Lebensmittelanalyse, klinische Diagnostik, Pharmazie und Forschung – überall dort ist die Aminosäureanalytik ein wichtiges Instrument. Sie muss selbst kleinste Mengen der Biomoleküle zuverlässig erfassen, oft regulatorische Bestimmungen erfüllen und gleichzeitig möglichst robust und wartungsarm sein. Dieses Spannungsfeld lösen moderne Aminosäureanalysatoren auf.

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Forscher wollen mithilfe von Jumbo-Phagen gezielt und hocheffektiv gegen reistente Krankenhauskeime vorgehen (Symbolbild). (Bild: © katestudio - stock.adobe.com)
Schlüssel gegen Antibiotikaresistenzen?

Genom von Phagen gehackt

Bakteriophagen könnten zukünftig ein wichtiges Werkzeug im Kampf gegen Antibiotika-resistente Keime darstellen, denn sie greifen spezifisch Bakterien an, ohne den Menschen zu schädigen. Wissenschaftlern aus Würzburg ist es nun gelungen, mithilfe eines neuen molekularen Werkzeugs in die Vermehrung von Phagen gezielt einzugreifen und einen Grundstein für eine mögliche breite Anwendung zu legen.

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Tanzende Proteine (violett) koordinieren den Abbau von Aktinfilamenten (grau) und halten so die Zellen in Bewegung. (Bild: MPI für molekulare Physiologie)
Abbau der Aktinfilamente detailliert visualisiert

Tanzende Proteine halten Zellen in Bewegung

Auch Zellen können sich bewegen, etwa Immunzellen auf der Jagd nach Erregern im Körper. Dieser Mobilität zugrunde liegt der Auf- und Abbau von Aktinfilamenten im Zytoskelett. Forscher haben nun erstmals im Detail gezeigt, welche Schritte bei diesem Prozess durchlaufen werden. Ihre Arbeit definiert die Rolle von Proteinen beim Aktinabbau neu und liefert molekulare Details darüber, wie sich gesunde und bösartige Zellen im Körper fortbewegen.

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